Backrooms, ein Horror- und Science-Fiction-Film von Kane Parsons, präsentiert einen neuen Trailer, bevor der Kinostart ansteht, vorgesehen am 17. Juni 2026 in Frankreich. Produziert von A24, adaptiert der Spielfilm das Universum von The Backrooms, einem im Netz entstandenen Phänomen, das durch die YouTube-Webserie von Kane Pixels populär gemacht wurde.
Backrooms
Film | 2026
Kinostart: 17. Juni 2026
Horror, Science-Fiction | Laufzeit: 1 Std. 45 Min.
Regie: Kane Parsons | Drehbuch: Roberto Patino
Mit Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve, Mark Duplass
Land: Vereinigte Staaten
Die Handlung bleibt absichtlich kompakt: Im Keller eines Möbelgeschäfts taucht eine seltsame Tür auf. Diese Prämisse verknüpft den Film mit dem Kernkonzept der Backrooms – dem Durchgang in einen nach außen hin banalen Raum, der jedoch von einer unheimlichen und instabilen Logik beherrscht wird.
Der neue Trailer bestätigt die Verankerung des Projekts in einer Horrorwelt des leeren Raums, in Korridoren mit fehlender Orientierung und in gewöhnliche Orte, die bedrohlich wirken. Backrooms setzt damit ein auf dem Internet gewachsenes Imaginaire fort – statt einer traditionellen Studiofranchise – und erzählt von Desorientierung, Abgeschiedenheit und der Angst vor dem Unbekannten.
Der neue Trailer zu Backrooms
Hinter dem Film steht Kane Parsons, auch bekannt unter dem Namen Kane Pixels, der eine auf YouTube viral gegangene Welt auf die Leinwand überführt. Das Projekt reiht sich in einen jüngeren Trend des Horrorkinos ein: Digitale Mythologien, geboren aus Creepy-Pastas, Foren oder Online-Videos, werden zu Erzählungen, die fürs Kino gedacht sind.
Der Cast vereint Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve, ebenfalls zu sehen in Julie (in 12 Kapiteln), und Mark Duplass. Dieses Trio begleitet einen Film, der weniger auf eine klar identifizierbare Bedrohung setzt als auf eine Atmosphäre: die eines labyrinthartigen Ortes, vertraut und doch zutiefst abnormal.
Für Liebhaber moderner Horrorgeschichten dürfte Backrooms aufgrund seiner digitalen Herkunft ebenso interessant sein wie durch die Verbindung zu A24, dem Studio, das in jüngerer Vergangenheit mehrere Genrefilme hervorgebracht hat. Der Film dürfte außerdem Zuschauer anziehen, die Creepypastas kennen und sich für Welten der „Liminal Spaces“ interessieren – Übergangsorte, die durch ihre Leere und Fremdheit unheimlich wirken.
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