Was wird an Chanukka gefeiert? Geschichte und Bedeutung des jüdischen Lichterfestes

Von Cécile de Sortiraparis, Rizhlaine de Sortiraparis · Aktualisiert am 27. Dezember 2024 um 16:32 · Veröffentlicht am 29. November 2021 um 18:46
Die Juden feiern vom 25. Dezember 2024 bis zum 2. Januar 2025 das Lichterfest Chanukka. Woher kommt dieses Fest, was ist seine Bedeutung? Wir erzählen es Ihnen.

Anfang Dezember feiern die Juden das Lichterfest. Die Feierlichkeiten dauern acht Tage und sind besser bekannt unter dem Namen Chanukka. Das Datum ändert sich jedes Jahr aufgrund des jüdischen Kalenders, der auf dem Mond basiert. In diesem Jahr findet das Fest vom 25. Dezember 2024 bis zum 2. Januar 2025 statt.

An diesem vom Talmud eingeführten Fest gedenkt das jüdische Volk des "Wunders der Lichter". Diese Geschichte ereignete sich im zweiten Jahrhundert vor Christus.

König Antiochus IV. Epiphanes herrscht mit eiserner Hand über Judäa. Er zwang die Hebräer, der antiken griechischen Religion zu folgen, und massakrierte Juden, die sich auflehnten und versuchten, ihre Religion auszuüben. Der große Tempel in Jerusalem war entweiht und in einen Tempel zu Ehren des Zeus umgewandelt worden. Um gegen diese Ordnung anzukämpfen, errichteten einige Juden einen neuen Altar im Tempel. Das Wort "Chanukka" symbolisiert diesen Akt des Widerstands, es bedeutet "Einweihung".

Als die Hebräer versuchten, die Menora des neuen Tempels anzuzünden, konnten sie nur ein Fläschchen Olivenöl ergattern - eine Menge, die bei weitem nicht ausreichte, um den Leuchter dauerhaft zu unterhalten, wie es die Tradition verlangte. Dieses Öl benötigte acht Tage, um hergestellt zu werden. Dann geschah das Wunder: Während dieser acht Tage brannte das Ölfläschchen trotz aller Erwartungen weiter.

Um dieser Einweihung und dem damit verbundenen Wunder zu gedenken, zünden die Juden jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit eine der Kerzen auf der Menora an, beginnend mit der rechten Kerze.

Während dieser Feier ist es auch üblich, an Liedern und Segenswünschen teilzunehmen. Die Juden versammeln sich auch um in Öl gebackene Speisen (Latkes, Kartoffelpuffer und andere Krapfen). Eine weitere Tradition ist das Spielen mit einem vierseitigen Kreisel, der Symbole enthält, die den Satz"nes gadol haya sham" bilden, d. h."dort fand ein großes Wunder statt".

Den Gottesdiensten werden keine besonderen Gebete hinzugefügt. Den üblichen Liturgien werden jedoch besondere Lesungen hinzugefügt.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 25. Dezember 2024 bis 2. Januar 2025

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
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