Die Tage des Kulturerbes kehren am Wochenende des 19. und 20. September 2026 zurück und bieten erneut die Gelegenheit, die kulturellen und historischen Schätze Frankreichs zu entdecken. An diesen beiden Tagen öffnen Monumente, Museen und andere bemerkenswerte Stätten – größtenteils kostenlos – ihre Türen für die Öffentlichkeit. Es ist die ideale Chance, Orte zu besuchen, die im restlichen Jahr oft geschlossen bleiben, und in die Geschichte sowie die Architektur unseres Landes einzutauchen. Zu den unverzichtbaren Highlights dieses Jahres gehört das Mémorial des Martyrs de la Déportation, eine eindringliche Hommage an die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Das Mémorial des Martyrs de la Déportation befindet sich auf derÎle de la Cité in Paris und wurde 1962 eingeweiht. Das von dem Architekten Georges-Henri Pingusson errichtete Denkmal ist den 200.000 französischen Deportierten gewidmet, die zwischen 1940 und 1945 in die Konzentrationslager der Nazis geschickt wurden. Mit seiner nüchternen und symbolischen Architektur versetzt es die Besucher in eine Atmosphäre der Besinnung und des Nachdenkens. Der lange, enge und dunkle Steinkorridor führt zu einer Krypta, in der eine ewige Flamme zu Ehren der Opfer brennt und an die Bedeutung des kollektiven Gedächtnisses erinnert.
Dieser Ort, der weniger bekannt ist als andere Pariser Denkmäler, bietet einen Besuch, der von Ernsthaftigkeit und Emotionen geprägt ist. Es ist die perfekte Gelegenheit, einen geschichtsträchtigen Ort zu entdecken und gleichzeitig denjenigen zu gedenken, die während einer der dunkelsten Perioden der Menschheit gelitten haben. Nutzen Sie die Tage des Kulturerbes, um in dieses wichtige Kapitel unserer Geschichte einzutauchen, und lassen Sie sich von diesem Ort an die Bedeutung von Erinnerung und Frieden erinnern.
Gedenkstätte der Deportationsmärtyrer – Selbstgeführter Rundgang
### Freier Besuch der Gedenkstätte der Deportationsmärtyrer
Schnellbesuche auf Anfrage
Im Herzen von Paris errichtet und 1962 eröffnet, ist die Gedenkstätte allen Deportierten Frankreichs gewidmet. Symbolträchtig regt dieser Ort zur Reflexion an.
Die Gedenkstätte der Deportationsmärtyrer auf der Île de la Cité in Paris, von der Vereinigung Réseau du souvenir initiiert und dem Architekten Georges-Henri Pingusson anvertraut, wurde am 12. April 1962 von General de Gaulle eröffnet.
Als einzigartige Arbeit vermittelt sie wesentliche Merkmale der Welt der Konzentration: Inhaftierung, Unterdrückung, unmögliche Flucht. Den Besucher einbindend lädt die Gedenkstätte zu einem Rundgang ein und ruft zu Andacht auf.
Um die Tragweite der Gedenkstätte zu verstärken und ein breites Publikum zu erreichen, wurde im April 1975 ein ergänzender pädagogischer Parcours eröffnet. Diesen im Frühjahr 2016 renovierten Parcours schlagen wir Ihnen vor. Die neue Museumspädagogik, hervorgegangen aus den jüngsten historischen Arbeiten, ermöglicht es, die Besonderheiten der verschiedenen Deportationen zu ergründen und sie zugleich in der Ehrung der Nation zusammenzuführen.
Geöffnet von 9:30 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:45), Schnellbesuche auf Anfrage – den ganzen Tag.
Teilnahmebedingungen : Geöffnet von 9:30 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:45 Uhr), Flash-Besichtigungen den ganzen Tag auf Anfrage. Kostenlos. - Kostenlos | Ohne Reservierung
Öffnungszeiten : Samstag, 19. September 2026 – 09:30 ⤏ 18:00 | Sonntag, 20. September 2026 – 09:30 ⤏ 18:00
Geführte Touren „Architektur im Dienst des Gedächtnisses“ – Gedenkstätte der Deportationsopfer
### Geführte Rundgänge „Architektur im Dienst der Erinnerung“
Um 11:00 und 15:00
Wie bewahrt man ein modernistisches Architektur-Meisterwerk, das auf Ewigkeit angelegt ist, aber dem Zahn der Zeit und der Zerbrechlichkeit seiner eigenen Materialien ausgesetzt bleibt?
Anlässlich der Europäischen Tage des Denkmals, unter dem Motto „Gefährdetes Erbe“, entdecken Sie das Denkmal für die Deportationsmärtyrerinnen und -märtyrer erneut – durch die Augen seines Architekten Georges-Henri Pingusson (1894–1978). Die 1962 von General de Gaulle eröffnete Anlage am Pointe der Île de la Cité wurde 2007 als Monument historique eingestuft und zählt zu den wichtigsten Werken dieser Schlüsselpersönlichkeit der französischen Moderne. Pingussons räumliche Handschrift zeichnet sich durch eine stringent gefasste, sensible Auseinandersetzung mit Fläche und Material aus. Doch dieser markante, im Rohbeton direkt am Ufer der Seine geschaffene Eingriff in den städtischen Raum stellt heute neue Herausforderungen: Die Abnutzung der Materialien, der Missbrauch durch Touristen, sowie die Umgestaltungsarbeiten rund um Notre-Dame prägten die Umgebung. Sowohl Lehrstück in Architektur als auch Ort der Erinnerung, zeugt das Denkmal von der Kultur und Sensibilität seines Schöpfers.
Teilnahmebedingungen: Kostenlos – Anmeldung zu den thematischen Führungen ab 10 Jahren. Offene Besichtigung möglich – Architekturführung nicht barrierefrei (PMR). Kostenlose Teilnahme | Anmeldung erforderlich - https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Kj6Qtfz-BywndGQfu74fYpsKbovkdXNYjWtYF-RPZds/edit?usp=sharing
Zeiten: Samstag, 19. September 2026 – 11:00–12:00, 15:00–16:00 | Sonntag, 20. September 2026 – 11:00–12:00, 15:00–16:00
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Termine und Öffnungszeiten
Von 19. September 2026 bis 20. September 2026
Standort
Denkmal für die Märtyrer der Deportation
7 Quai de l'Archevêché
75004 Paris 4
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Infos zur Barrierefreiheit
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.onac-vg.fr