Schon seit mehreren Tagen leidet der Süden Frankreichs unter sehr großer Hitze, während es dem Norden etwas besser geht. Bisher waren die August-Temperaturen in der Hauptstadt und in der Region Ile-de-France nicht über 31 Grad gestiegen, was sonniges, aber noch recht erträgliches Wetter ermöglichte. Am Dienstag, den 12. August, herrschen wieder Juni-Gefühle: Tagsüber werden 35 Grad erwartet, und in den Tropennächten sinkt die Temperatur nicht unter 20 Grad.
Météo France hat daher für Paris und Umgebung die Warnstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen, während für sechzehn französische Departements bereits die Warnstufe Rot gilt. Es ist der Mangel an echter Kühle auch in der Nacht, der die Pariser Nächte besonders kompliziert macht und die Risiken für die schwächsten Bevölkerungsgruppen verschärfen kann. Was den Rest der Woche betrifft, so wird der Mittwoch bewölkter, aber immer noch 33 Grad warm, und im weiteren Verlauf der Woche werden die Temperaturen leicht sinken, aber immer noch über 30 Grad liegen.
Um die Hitzewarnung zu aktivieren, stützt sich Météo-France auf strenge Kriterien, insbesondere auf diejenigen, die eine Hitzewelle von einer einfachen Hitzewelle unterscheiden. Der Warnhinweis Orange wird ausgelöst, wenn eine intensive Hitzeperiode an drei aufeinanderfolgenden Tagen und Nächten andauert, die ein Gesundheitsrisiko für die gesamte exponierte Bevölkerung darstellen kann.
Die gebührenfreie Nummer Canicule info service (0800 06 66 66) ist aktiviert und von 8 Uhr bis 19 Uhr erreichbar. Die Behörden empfehlen, regelmäßig zu trinken, sich mehrmals täglich zu erfrischen und sich möglichst wenig der Hitze auszusetzen.
Die Stadt Paris aktiviert ihren Plan für verstärkte Wachsamkeit mit Maßnahmen für schwache Bevölkerungsgruppen: Sensibilisierung der Gesundheitseinrichtungen, Information der Organisatoren von Veranstaltungen, Verstärkung der Maraudes und Tagesaufenthaltsstätten.
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