In Paris gibt es zahlreiche Pläne für Umgestaltungsbaustellen. Wie es der Zufall will, sollen alle bis zum Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. Das Ziel ist klar: Die Pariser Stadtverwaltung will das Gesicht der Stadt verändern, bevor sie im Sommer die Olympischen Spiele ausrichtet. Diesmal ist der berühmte Place Pigalle betroffen, wie ein Artikel im Journal du Dimanche enthüllte. Der an der Grenze des 9. und 18. Arrondissements gelegene Platz wurde von den Behörden ein wenig vernachlässigt, weshalb man ihm eine neue Jugend verleihen wollte.
Zu diesem Zweck arbeitet die Stadt Paris mit dem Bürgermeisteramt des 9. Die Arbeiten werden in drei Phasen durchgeführt: Zunächst werden der Brunnen und seine Kandelaber restauriert. Anschließend wird ein großer Teil des Platzes zur Fußgängerzone, wodurch der für Fahrzeuge reservierte Raum verkleinert wird. Und schließlich die Begrünung des Platzes mit Sträuchern und Blumen auf einer 400 Quadratmeter großen Grünfläche. Die Arbeiten sollen im April beginnen und bis März 2024 abgeschlossen sein. Gesamtkosten für das Facelifting: 881.000 Euro.
Dieses Projekt ist nach den Champs-Elysées und der Umgebung des Eiffelturms ein weiterer Schritt in der Sanierung von Paris, die Anne Hidalgo eingeleitet hat. Die Gemeinsamkeit all dieser Projekte: mehr Platz für Fußgänger, weniger Straßenverkehr und mehr Grünflächen.
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