Im Rahmen des Plan Vélo 2020-2026, hat die Stadt Paris einige Maßnahmen zur Förderung der aktiven Mobilität ergriffen. Dazu gehört die Schaffung eines durchgehenden und sicheren Radwegs, der den Place de l'Opéra über die Rue du Quatre-Septembre, Rue Réaumur und den nördlichen Abschnitt der Rue du Temple auf einer Länge von über 2 km mit dem Place de la République verbindet. Zu diesen Arbeiten gehört auch die Installation spezieller Ampelanlagen für Radfahrer, die eine bessere Sichtbarkeit und ein vorausschauendes Anhalten ermöglichen.
Die Arbeiten in der Rue du Temple zwischen der Rue Réaumur und der Rue de Turbigo fanden vom 28. Oktober bis zum 19. Dezember 2024 statt. Sie umfassten die Schaffung eines Zweirichtungsradwegs auf der ungeraden (westlichen) Seite, das Anbringen von Trennwänden, die Aufrüstung der Ampelanlage, die Einrichtung von Lieferzonen und Fahrradabstellplätzen sowie die Verlegung des Taxistands.
Diese speziellen Ampelanlagen für Radfahrer ähneln denen für Autofahrer, sind aber so angepasst, dass sie von Radwegen aus besser sichtbar sind. Sie ermöglichen es Radfahrern, ihre Stopps besser vorauszusehen und in Harmonie mit den anderen Verkehrsteilnehmern sicher zu fahren. Diese Initiative ist Teil eines umfassenden Ansatzes der Stadt Paris zur Förderung aktiver Verkehrsmittel und zur sicheren Fortbewegung von Radfahrern.
Diese Ampeln, die nach der offiziellen Nomenklatur R13c ⌀200mm genannt werden, nehmen das gleiche Format wie herkömmliche Verkehrsampeln an, im Gegensatz zu kleineren Repeatern, die oft von Fahrzeugen, Stadtmobiliar oder Vegetation verdeckt werden. Dank ihrer Größe sollten sie von Radfahrern besser beachtet werden, selbst wenn viele Menschen unterwegs sind oder der Verkehr schnell fließt.
Die Stadt Paris betreibt derzeit fast 2.000 Kreuzungen mit Ampelanlagen, die insgesamt 14.000 Lichtsignale aufweisen. Die Einführung der neuen Ampeln ist Teil einer umfassenden Modernisierung der Infrastruktur, die parallel zum Ausbau der Radwege erfolgt.
Dieses Projekt beschränkt sich nicht nur auf die Einrichtung von Ampeln für Radfahrer. Es ist Teil eines umfassenderen Programms, das darauf abzielt, die Funktionsweise von Kreuzungen zu optimieren, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern und die Stadt an die neuen Mobilitätsformen anzupassen. Zu den laufenden Initiativen gehören :
Diese Baustelle mobilisiert mehrere Akteure, die auf städtische Infrastruktur und Beschilderung spezialisiert sind. Die Planung wurde von Paris Infrastructures et Mobilités durchgeführt, wobei die Bauleitung von Setec TPI, Atelier NOUS und Solcy übernommen wurde. Die Lieferung der Ausrüstung wurde Cielis - I Light Paris anvertraut, während die Installation und der Anschluss von Citeos übernommen wurden. Die Infrastruktur und die Beschilderung schließlich werden von Entreprise Jean Lefebvre - Île-de-France, Signature und Reflex Signalisation verwaltet.
Die Einrichtung dieser Anlagen auf der Rue du Temple bietet nun eine sichere Verbindung zwischen dem Place de la République und dem Marais und erleichtert so die täglichen Wege der Pariser Radfahrer. Diese Errungenschaft zeugt von dem Engagement der Stadtverwaltung, eine Infrastruktur zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Nutzer entspricht, und die Nutzung des Fahrrads als bevorzugtes Verkehrsmittel in der Hauptstadt zu fördern.
Mit dieser Vorrichtung bekräftigt Paris seine Ambitionen, das Zusammenleben der verschiedenen Verkehrsmittel zu erleichtern und das Radfahren sicherer zu machen, da die Zahl der Radfahrer in der Hauptstadt stetig steigt. Diese neuen Ampeln könnten in den nächsten Monaten auch auf anderen strategischen Fahrradachsen vermehrt werden.
Für die Bewohner und Besucher von Paris stellen diese neuen Einrichtungen eine Möglichkeit dar, die Stadt auf andere Weise zu entdecken, indem sie von einem immer größer werdenden und sichereren Radwegenetz profitieren. Die Rue du Templemit ihren fahrradfreundlichen Ampeln ist ein konkretes Beispiel für die Bemühungen, Paris fahrradfreundlicher zu machen.
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