Anna Wintour gibt ihren Posten als Chefredakteurin der US-Vogue auf

Von Audrey de Sortiraparis · Aktualisiert am 27. Juni 2025 um 21:14
Anna Wintour gibt die Leitung der amerikanischen Vogue nach siebenunddreißig Jahren Modeherrschaft ab. Obwohl die Ankündigung das Ende einer Ära für das Kultmagazin einläutet, das sie seit 1988 geformt hat, geht sie nicht wirklich ...

Es ist die Art von Ankündigung, die die Stilettos auf dem Parkett der Moderedaktionen klappern lässt ... Nach 37 Jahren an der Spitze der amerikanischen Vogue wird Anna Wintour ihre Rolle als Chefredakteurin aufgeben. Die Ankündigung, die sie am Dienstag bei einer Mitarbeiterversammlung machte, markiert das Ende einer historischen Ära für das Kultmagazin, das sie seit 1988 mit (sehr) fester Hand geführt hatte.

Anna Wintour, eine unumstößliche Ikone mit mythischem Pony und unverrückbarer schwarzer Brille, bleibt jedoch fest an das Condé Nast-Imperium angedockt. Sie behält ihre Funktionen als Chefredakteurin der Vogue und als Direktorin für Inhalte des Konzerns bei. Mit anderen Worten, sie wird weiterhin die Seiten von GQ, Vanity Fair, Glamour... und der Vogue in all ihren internationalen Ablegern gestalten.

Dieser Wechsel ist Teil einer umfassenden organisatorischen Neugestaltung von Condé Nast. Der Konzern setzt nun auf regionale Redaktionsleiter und sucht aktiv nach dem nächsten Chef für die Ausgabe der US-Vogue. Bisher wurde noch kein Name auf die Shortlist gesetzt.

Das Ende für die Modepäpstin an der Spitze der amerikanischen Ausgabe, die sie fast vier Jahrzehnte lang geprägt hat. Eine Seite wird umgeschlagen und ein neues Kapitel für das einflussreichste Modemagazin der Welt beginnt.

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