Es ist eine kleine Revolution in der Kabine, die sich anbahnt ... Das Europäische Parlament hat am Dienstag, den 24. Juni 2025, dafür gestimmt, Zusatzgebühren für Handgepäck zu verbieten, eine Praxis, die bei Billigfluglinien weit verbreitet ist. Eine Entscheidung, die die Koffer ... und die Rechnungen der Reisenden erleichtern könnte!
Bei den meisten Billigfluglinien ist heute nur ein persönlicher Gegenstand wie eine Hand- oder Laptoptasche im Ticket inbegriffen. Und um mit einem Handgepäckkoffer an Bord zu gehen, muss man oft tief in die Brieftasche greifen. Diese Geschäftsstrategie, die vom sozialdemokratischen Europaabgeordneten Matteo Ricci als"ungerechtfertigte Kosten" bezeichnet wurde, könnte laut Capital jedoch ihre letzten Flüge erleben.
Der vom Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments angenommene Text sieht vor, dass ein kleiner persönlicher Gegenstand und ein Handgepäckstück von bis zu 7 kg kostenlos in der Kabine mitgenommen werden dürfen. Eine Maßnahme, die für alle Flüge aus der EU oder in die EU gelten würde.
Natürlich hören die Fluggesellschaften nicht mit diesem Ohr. Die Vereinigung Airlines for Europe (A4E), das Sprachrohr der Branche, warnt vor einem Risiko: eine Erhöhung der Ticketpreise, um die entgangenen Einnahmen auszugleichen. Und das nicht zu knapp ... Laut Corriere della Sera hätten diese Gepäckgebühren den sieben größten Billigfluggesellschaften des Kontinents bis 2023 10 Milliarden Euro eingebracht.
Während man dachte, man müsse weiterhin mit seinem Koffer Tetris spielen oder drei Pullover tragen, um nicht extra zahlen zu müssen, bezieht Europa eindeutig Stellung zugunsten der Fluggäste. In den Gängen der zivilen Luftfahrt weht ein neuer Wind.















