Die sommerliche Ruhe könnte schnell einem Sturm weichen. Die 38 Einrichtungen der Assistance publique - Hôpitaux de Paris (AP-HP), in denen jährlich fast 8 Millionen Menschen behandelt werden, bereiten sich angeblich auf eine große soziale Bewegung zum Beginn des neuen Schuljahres vor. Vier große Gewerkschaften - CGT, FO, CFTC und UNSA -, die mehr als 6 von 10 Beschäftigten vertreten, rufen ab dem 25. August 2025 zu Generalversammlungen in allen Abteilungen auf. Ziel sei es, einen gemeinsamen Streik gegen das neue Sparpaket der Regierung zu organisieren, so franceinfo.
Dieser Plan, der Mitte Juli von François Bayrou vorgestellt wurde, zielt auf Einsparungen in Höhe von 44 Milliarden Euro ab. Zu den umstrittensten Maßnahmen gehören die Verdoppelung der jährlichen Höchstgrenze für medizinische Selbstbeteiligungen von 50 auf 100 € und die mögliche Erhöhung des Betrags pro Handlung - 1 € bis 2 € pro Medikamentenpackung, 2 € bis 4 € für eine Konsultation.
Die Gewerkschaften lehnen auch die geplante Streichung von zwei Feiertagen ab und prangern die bereits verschlechterten Arbeitsbedingungen an: gehetzte Dienstpläne, kaum anerkannte Arbeitsunfälle, chronische Überlastung... Für sie würde dieses Projekt die Situation nur noch verschlimmern.
Die CGT spricht von einem"neuen Angriff auf das Solidaritätsprinzip" der Sozialversicherung, während die UNSA einen"abscheulichen Angriff" auf die Patienten anprangert. Ihre gemeinsame Forderung ist klar: die schlichte Rücknahme des Bayrou-Macron-Plans.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.















