Wie erwartet wird der September in Frankreich zu einem Protestmonat. Nach der Bewegung"Bloquons tout" (Alles blockieren) ruft nun auch die Intersyndikale die Franzosen zu Streiks und Demonstrationen am Donnerstag, den 18. September 2025, auf. In einer gemeinsamen Erklärung beabsichtigen UNSA, CFDT, CGT, FO, CGC, CFTC, Solidaires und FSU, an diesem 18. September auf die Straße zu gehen, um"feierlich" auf die Situation des Landes aufmerksam zu machen,"das in eine tiefe soziale und demokratische Krise abrutscht".
In ihrem Kommuniqué fordert die Intersyndicale insbesondere Haushaltsmittel, die"den Aufgaben der Dienste und der öffentlichen Politik entsprechen", aber auch Maßnahmen zur Bekämpfung der Prekarität und zur Stärkung der Solidarität,"Investitionen in einen gerechten ökologischen Übergang", Steuergerechtigkeit mit"der Einführung von Maßnahmen, die große Vermögen und sehr hohe Einkommen besteuern" oder auch einen Sozialschutz"auf hohem Niveau" und die Abkehr von der Rente mit 64.
In ganz Frankreich sind mehrere Kundgebungen und Demonstrationen angekündigt. In Paris soll die Demonstration der Gewerkschaften am 18. September um 14 Uhr beginnen.
Aber wie sieht die geplante Route in der Hauptstadt im Einzelnen aus? Laut einer Mitteilung, die die Polizeipräfektur am 17. September veröffentlichte, wird sich der Demonstrationszug vom Place de la Bastille aus in Bewegung setzen. Die Demonstration wird sich dann in Richtung Boulevard Beaumarchais, Boulevard des Filles du Calvaire, Boulevard du Temple, Place de la République und Boulevard Voltaire bewegen, um schließlich den Place de la Nation zu erreichen, den Endpunkt dieser wichtigen Pariser Mobilisierung.
Es bleibt nun abzuwarten, ob die Demonstranten in großer Zahl auf diesen Aufruf reagieren werden oder nicht. Derzeit sind bereits Störungen in vielen Bereichen angekündigt, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr.
Streik am 18. September, Züge, Flüge, Schulen, Demonstrationen, Gesundheitsberufe - was ist zu erwarten?
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