Tod von Jimmy Cliff, eine Legende stirbt

Von My de Sortiraparis · Aktualisiert am 24. November 2025 um 14:50 · Veröffentlicht am 24. November 2025 um 12:39
Die Reggae-Legende Jimmy Cliff ist am Montag an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben, die auf einen Herzinfarkt folgte. Der jamaikanische Künstler, eine weltweite Größe seines Genres und wahrer Kulturbotschafter seiner Heimatinsel, hinterlässt ein bedeutendes musikalisches Erbe. Seine Frau Latifa Chambers gab die Nachricht auf den offiziellen Social-Media-Kanälen des Künstlers bekannt.

Jimmy Cliff, Pionier und internationale Ikone des Reggae, ist am Montag im Alter von 81 Jahren verstorben. Der 1944 in Somerton, Jamaika, als James Chambers geborene Künstler war einer der ersten, der dieses Musikgenre weit über die Karibikküste hinaus bekannt machte. Von„Many Rivers to Cross” über„Reggae Night” bis hin zu seiner Kultrolle im Film The Harder They Come hat Jimmy Cliff mehrere Generationen von Musikliebhabern geprägt. Sein Tod wurde von seiner Frau Latifa Chambers bekannt gegeben, die sich bei allen bedankte, die den Sänger während seiner Karriere begleitet haben, sowie bei seinen Fans auf der ganzen Welt.

Jimmy Cliff feierte bereits 1969 Erfolge mit dem Reggae-Song „Wonderful World, Beautiful People” und später mit dem Titel „Many Rivers to Cross”. Letzterer, der später von Joe Cocker gecovert wurde, wurde zu einem generationsübergreifenden Klassiker. Aber erst 1972 gelang dem Künstler der Durchbruch auf internationaler Ebene. Er spielte die Hauptrolle in dem Film The Harder They Come, einem Kultfilm, der maßgeblich zur Popularisierung des Reggae in Europa und den Vereinigten Staaten beitrug. Der Soundtrack mit legendären Titeln wie „Sitting in Limbo” und dem Titelsong ist bis heute eines der meistverkauften Reggae-Alben weltweit.

Jimmy Cliff ebnete den Weg für andere jamaikanische Legenden, darunter Bob Marley. Er war einer der ersten Künstler der Insel, der einen Vertrag mit einer großen internationalen Plattenfirma unterschrieb. In den 1980er Jahren nimmt seine Karriere eine kommerziellere Wendung. 1983 landet er mit dem von La Toya Jackson mitkomponierten und produzierten Hit„Reggae Night” einen Riesenerfolg. Einige Jahre später singt er die Backing Vocals auf dem Album Dirty Work der Rolling Stones. In den 1990er Jahren verbindet er Kino und Musik: Seine Coverversion von „I Can See Clearly Now” für den Film „Rasta Rockett” wird 1992 zu einem weltweiten Hit und erreicht Platz eins der Top 50 in Frankreich. Er singt auch„Hakuna Matata” für „Der König der Löwen” im Jahr 1994, bevor er sich im selben Jahr mit Bernard Lavilliers das Mikrofon für„Melody Tempo Harmony” teilt.

Für seinen Beitrag zur Musik wurde er 2010 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, die höchste Auszeichnung für diesen vielseitigen Künstler, der sich auch als Schauspieler und Komponist einen Namen gemacht hat. Jimmy Cliff war in Frankreich sehr beliebt und verkaufte dort drei Millionen Platten. Der jamaikanische Künstler ist nach wie vor aktiv und veröffentlichte 2022 sein letztes Album „Refugees”. Bis zu seinem letzten Atemzug blieb er seiner Musik und seinem Publikum treu und stand weltweit auf der Bühne.

Woran ist Jimmy Cliff gestorben?

Jimmy Cliff starb an den Folgen einer Lungenentzündung, die nach einem Anfall auftrat. Seine Frau Latifa Chambers teilte diese Information in den sozialen Netzwerken mit und dankte auch dem medizinischen Personal für seine Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

Wie alt war Jimmy Cliff?

Jimmy Cliff war zum Zeitpunkt seines Todes 81 Jahre alt. Der am 30. Juli 1944 geborene Künstler blickte auf eine mehr als sechs Jahrzehnte lange Musikkarriere zurück.

In ihrer Abschiedsbotschaft betonte Latifa Chambers, wie sehr die Unterstützung der Fans für den Künstler während seiner gesamten Karriere eine Kraftquelle gewesen sei. „Er schätzte jede Liebesbekundung zutiefst“, schrieb sie. Für Millionen von Fans auf der ganzen Welt wird die kraftvolle und strahlende Stimme von Jimmy Cliff das Symbol für einen tiefgründigen, universellen Reggae bleiben, der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit vermittelt. Als engagierter Künstler, Humanist und Brückenbauer zwischen den Kulturen inspirierte er Generationen von Musikern, von Reggae über Rock bis hin zu Soul. Kurz gesagt, ein Kapitel in der Geschichte der jamaikanischen Musik geht zu Ende, aber das Vermächtnis von Jimmy Cliff wird ewig weiterleben.

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Tags : Tod, Tod, news paris
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