Die Körper sind nach den drei bisherigen Hitzewellen bereits ziemlich erschöpft. Seit Dienstag steigen die Temperaturen im ganzen Land wieder an, und am 29. Juli hat eine neue Hitzewelle Frankreich getroffen. Am Mittwoch lagen die Temperaturen in Nouvelle-Aquitaine, Occitanie, Auvergne, in den Rhône- und Saône-Tälern, in Burgund sowie in Île-de-France häufig über 37°C.
Wir erinnern daran, dass Frankreich vom 4. bis zum 19. Juli die zweite Hitzewelle des Sommers erlebt hat, eine ausgesprochen lange Dauer von 15 Tagen macht sie besonders belastend. "Nur die Sommer 2017 und 2022 haben drei Hitzewellen erlebt. 2017 waren sie kurz (3 oder 4 Tage). 2022 verzeichnete Frankreich eine kurze Welle im Juni (5 Tage) und zwei lange Wellen im Juli und August (jeweils 14 Tage)", erklärt Météo France.
Aber was können wir in den kommenden Tagen erwarten? Donnerstag, 30. Juli, sollten die Temperaturen im Westen deutlich sinken, "wobei die Hitze im größeren Osten Frankreichs weiterhin anhalten dürfte", erklärt Météo France. Am Donnerstag und Freitag ziehen zudem Gewitter auf, "deren Intensität bis zu diesem Zeitpunkt noch unklar bleibt", die über das ganze Land hinwegziehen und so zu einer Abkühlung beitragen.
Diesen Donnerstag stuft Météo France daher rund vierzig Départements auf Gelb wegen Gewittergefahr ein. In Île-de-France sind nun alle Départements von dieser Gelben Warnstufe betroffen, nämlich Paris und die kleine Vorstadt (die Hauts-de-Seine, die Seine-Saint-Denis und der Val-de-Marne), aber auch Essonne, Seine-et-Marne, Yvelines und der Val-d'Oise. Nach Angaben des meteorologischen Dienstes könnten diese Gewitterschauer am Donnerstagmorgen auch auf die Hauptstadt und ihr Umland niedergehen, voraussichtlich bis gegen 13 Uhr.
Darüber hinaus zieht auch in einem Teil der Île-de-France der Wind auf, mit Böen von bis zu 60 km/h am Donnerstagmorgen, vor allem im Osten von Seine-et-Marne.
Aufgrund dieser gelben Warnstufe "Gewitter" von Météo-France ist es wichtig, die üblichen Verhaltensregeln zu beachten: Freizeitaktivitäten im Freien zu meiden, sich weder unter Bäumen noch unter einem Vordach Schutz zu suchen, und nicht auf überfluteten Straßen zu fahren.
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meteofrance.com



















