Während das Wahrzeichen eigentlich um 9:30 Uhr öffnen sollte, zeigt der Eiffelturm immer noch auf seiner offiziellen Webseite eine „verspätete Öffnung“ an. Die Meldung präzisiert: „Aus betrieblichen Gründen ist die Öffnung des Eiffelturms derzeit verzögert“, und fordert Besucher auf, die Situation vor dem Besuch zu überprüfen.
Nach Angaben von Le Parisien, folgt diese Mobilisierung auf einen privat organisierten Besuch am Samstag, dem 5. September, der einer Delegation der hinduistischen Organisation BAPS (Bochasanwasi Akshar Purushottam Swaminarayan Sanstha) gewährt wurde. Demnach sollen weibliche Beschäftigte ausgeschlossen worden sein, was den Zorn eines Teils der Belegschaft ausgelöst habe. Der Besuch fand am selben Tag statt wie eine Parade im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung eines neuen hinduistischen Tempels in Bussy-Saint-Georges, im Département Seine-et-Marne.
Die Betriebsgesellschaft des Eiffelturms (SETE), die das Wahrzeichen verwaltet, gibt an, rund 402 Beschäftigte zu beschäftigen, davon 40 % Frauen, und verzeichnet für 2025 einen Chancengleichheitsindex von 82/100. Das Unternehmen ist zu 99 % im Eigentum der Stadt Paris und zu 1 % der Métropole Grand Paris. Private Führungen gehören zu den Leistungen des Eiffelturms und können eine Begleitung durch einen offiziellen Guide sowie Zugang zu bestimmten Bereichen umfassen, die der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen sind.
Für den Moment wird noch keine Wiedereröffnungszeit angekündigt. Die offizielle Website empfiehlt Besuchern, sich vor dem Besuch über die aktuellen Informationen zu informieren. Zu diesem Zeitpunkt haben weder die SETE noch die Ville de Paris eine detailreiche Mitteilung zu den Umständen dieses privaten Besuchs veröffentlicht.
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