Nacht der Kunst 2026: Eine Installation zum Thema Erinnerung in der Kirche Saint-Denys des Heiligsten Sakraments

Bereiten Sie sich auf eine unvergessliche Nacht in Paris vor – im Rahmen der Nuit Blanche. Die Kirche Saint-Denys du Saint-Sacrement, verborgenes Juwel des Marais, präsentiert am Samstag, dem 6. Juni 2026 eine künstlerische Installation. Tauchen Sie ein in die historische Vielfalt dieses Ortes und lassen Sie sich von einer nächtlichen, künstlerischen Entdeckung begeistern.

Zu Paris kehrt die Nuit Blanche zur 25. Ausgabe zurück, zur großen Freude von Kunst- und Kulturfreunden. Jedes Jahr verwandelt dieses nächtliche Spektakel die Stadt der Lichter in einen riesigen Spielplatz der Kunst. Das Datum, das man sich merken sollte: Der Samstag, der 6. Juni 2026! Ob Sie Stammgast sind oder neu dazu kommen, tauchen Sie ein in dieses bislang einzigartige künstlerische Abenteuer, das international renommierte Künstler an teils ungewöhnliche Orte der Hauptstadt versammelt.

Im Herzen des Marais liegt die'Église Saint-Denys du Saint-Sacrement , eine der versteckten Perlen Pariss. Im 19. Jahrhundert erbaut, besticht diese neo-gotische Kirche als wahres Juwel aus Geschichte und Spiritualität. Ihr Name ehrt Saint Denys, den ersten Bischof von Paris, und das Sakrament der Eucharistie. Ihre prächtigen Glasfenster, feine Skulpturen und die friedliche Atmosphäre machen sie zu einem Ort der Meditation und Kontemplation, den man entdecken sollte.

In diesem Jahr beherbergt die Kirche eine zeitgenössische Installation, die Sie kostenlos entdecken können. Die Gelegenheit, in eine fesselnde und geheimnisvolle Kunstwelt einzutauchen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses Monument in einem neuen Licht zu sehen und erleben Sie eine unvergessliche weiße Nacht in Paris!

Das Programm der Nuit Blanche 2026 in der Pariser Kirche Saint-Denys du Saint-Sacrement:

  • EUGÉNIE FOUCAUD / Spuren
    Vom Samstag, 6. Juni 2026 bis Sonntag, 7. Juni 2026: Samstag von 20:00 bis 00:00 Uhr

    Installation, Skulptur
    Vestiges verfolgt eine Suche nach Gedächtnis, Natur und der heiligen Dimension des Lebendigen. Die Künstlerin hinterfragt die Spur, die der Mensch in seine Umwelt hinterlässt, durch eine Serie symbolischer Architekturen, die fragmentarische Skulpturen beherbergen – Zeugen einer zerstörten Natur, die sich in kostbare Reliquien verwandelt hat. Zwischen Handwerk und zeitgenössischer Kunst pendelnd, verbindet Eugénie Foucaud Beton und Messing, um die Spannung zwischen Zerbrechlichkeit und Beständigkeit zu übersetzen. Gebrochener, roher Beton erinnert an Trümmer einer alten Welt, während Messing, das sie von Hand formt und vergoldet, eine heilige Lichtführung und einen vitalen Atem einbringt, der dem Vergessen trotzt. Sie konzipiert diese Stücke wie antike Fragmente, wertvoll durch ihre Alterität und als Relikte einer vergangenen Epoche.
    Die Installation besteht aus drei architektonischen Holzkonstruktionen. Diese Volumen, inspiriert von universellen historischen Bauwerken, werden in einer minimalistischen Sprache interpretiert, die auf heilige Geometrie verweist – eine symbolische Grundlage sakraler Architektur, die den Menschen mit einem höheren Prinzip verbindet. Ziel dieser Anlage ist es, ihre Werke mit diesen Formen zu koppeln und die Natur in Bauformen zu integrieren, die zwar temporär sind, jedoch die Beständigkeit des Heiligen erinnern. Durch dieses Arrangement sucht die Künstlerin einen Dialog zwischen Kunst und Raum zu schaffen, einen Ort des Treffens und Nachdenkens zwischen Natur, Architektur und Heiligkeit. Im Inneren wandeln sich fragmente von vergoldetem Beton zu zeitgenössischen Reliquien – wie Überreste einer verlorenen Zivilisation, aber zugleich Metaphern einer Natur, die im Kern des Materials fortbesteht und neu aufersteht. Die drei Strukturen sind in einer offenen Dreiecks-Anordnung platziert, die den Besucher zu einem immersiven Rundgang einlädt. Jeder Raum definiert einen eigenartigen symbolischen Bereich, der dennoch im Dialog mit den anderen durch Proportionen und Materialresonanzen steht. Die Beleuchtung, gedämpft und gerichtete, betont die Reflexe des Messings und die Textur des Betons und schafft eine andächtige Atmosphäre. Das Licht, mal aufdeckend, mal mystisch, verlängert den von der Künstlerin gelebten Akt der Heiligung der Natur durch ihre Transformation in die Kunst.
    Das Werk hinterfragt unser Verhältnis zur Erinnerung, zur Zeit und zur Umwelt. Am Schnittpunkt von imaginärer Archäologie und zeitgenössischem Ritual verwandelt diese Installation den Ausstellungsraum in ein stilles Heiligtum, das der Natur und ihrer Widerstandsfähigkeit gewidmet ist.
    Eugénie Foucaud erforscht die Verbindungen zwischen Mensch und Natur. Ihre Arbeit folgt einer Suche nach dem Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeit dieser beiden Kräfte und dem Streben nach einem ursprünglichen Gleichgewicht. Sie beleuchtet, wie Natur und Mensch einander ernähren, und rückt zugleich die gesellschaftliche Verantwortung für den Schutz dieses fragilen Ökosystems ins Bewusstsein.
    Mit Unterstützung von Art Culture and Faith, der Agentur Louise-Adèle Foucaud, Tartaix Métaux und Détourexpo.



Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Am 6. Juni 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    68 ter Rue de Turenne
    75003 Paris 3

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    Tarife
    Kostenlos

    Offizielle Seite
    www.paris.fr

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