Es ist eine unwirkliche Nacht, die uns an diesem Samstag, dem 6. Juni 2026 in der Île-de-France erwartet. Diese Begegnung hat alles, um die Herzen derjenigen höherschlagen zu lassen, die nach außergewöhnlichen Erlebnissen suchen, die Neugierigen ebenso wie die Liebhaber zeitgenössischer Kunst. Ja, Sie haben es erraten: An diesem Samstag macht Paris seine Nuit Blanche.
Worum geht es? Die Hauptstadt und ihre Umgebung verwandeln sich für eine Nacht, die den Künstlerinnen und Künstlern gehört. Ihre Werke, Installationen und Performances verwandeln die Stadt der Lichter, von ihren ikonischsten Spots bis zu den eher unbekannten Adressen. Diese ungewöhnliche Kulturveranstaltung und kostenlose ist ohne Überraschung einer der Höhepunkte des pariser Programms.
Orte aller Art machen mit bei diesem Abend, der uns ins Herz der zeitgenössischen Szene eintauchen lässt, und in dem man sich wie in einem Traum fühlt. Mal poetisch, mal fragend, mal festlich oder bewegend, dieNuit Blanche verspricht, uns in Wallung zu bringen. Auch die Krankenhäuser sind mit von der Partie und östlich der Hauptstadt, im 20. Arrondissement von Paris, beteiligt sich das Hôpital Tenon an dieser seltsamen Nachtwanderung und präsentiert uns seinerseits ein spezielles Programm.
Installation
Jungle Haletante ist eine immersive, kinetische Klanginstallation des Künstlers Stéphane Blanquet. Die Arbeit wird in Paris anlässlich der Nuit Blanche 2026 vorgestellt, in der Kapelle des Tenon-Krankenhauses.
Auf menschlichem Maßstab konzipiert, nutzt die Installation die einzigartige Architektur der Kapelle voll aus, um das Publikum in eine sensorisch verstörende Erfahrung zu ziehen – an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Blanquet breitet ein Universum aus, das von hybriden Figuren bevölkert ist: Schwarz-Weiß gemalte Skulpturen, die menschliche Silhouetten mit mythischen oder fantastischen Kreaturen vermischen. Die Traummotive verweben sich, ermöglichen eine intime Projektion der Besucher in eine sich bewegende mentale Landschaft – eine Einladung ins Zentrum der nächtlichen Visionen des Künstlers.
Das visuelle System basiert auf einem Zusammenspiel aus Schwarzlicht, Projektionen und Spiegeln, die Formen fragmentieren und vervielfachen. Die Volumen vibrieren, verformen sich und beleben sich in einer nahezu hypnotischen Dynamik, wobei die Zuschauer eine instabile Wahrnehmung des Realen erleben, gefiltert durch einen Traumzustand. Diese kinetische Dimension verleiht dem Gesamten eine eigene, fast organische Atmung.
Zu dieser visuellen Immersion gesellt sich eine Klangkomposition, die aus den Gewölben der Kapelle zu hören ist: Atemzüge, Geflüster, Knarren und metallische Resonanzen, vermischt mit organischen, anamorph verzerrten Klängen. Dieses diffuse, bewegliche Klangmaterial, von der Architektur des Ortes verstärkt, verstärkt den Orientierungssverlust und verlängert das sensorische Erlebnis, indem es das Publikum zu einer inneren Erkundung einlädt, bei der die Realität in eine dichte, verstörende Vorstellung kippt.
In Kooperation mit der Direktion für Mäzenatentum und Kultur der AP-HP Sorbonne-Université.
Le programme est mis à jour en fonction des annonces officielles.
Termine und Öffnungszeiten
Am 6. Juni 2026
Standort
Tenon-Krankenhaus
4 Rue de la Chine
75020 Paris 20
Zugang
Metro Pelleport (Linie 3bis)
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
tenon.aphp.fr