Die Aufteilung der Pariser Arrondissements ist manchmal etwas verwirrend. Die 20 Bezirke sind wie eine Schnecke gegliedert und jeder hat einen anderen Geist, einen anderen Vibe und ein anderes Kulturerbe, die von der Entwicklung der Hauptstadt zeugen, die im Zuge ihrer Vergrößerung auch benachbarte Dörfer mit einbezog, um das Paris zu bilden, das wir heute kennen. Aber wussten Sie, dass die Nummernvergabe nicht immer so war, wie wir sie kennen, und sogar bei der Vergrößerung der Hauptstadt im Jahr 1860 für Diskussionen sorgte? Dasheutige 16. Arrondissement von Paris, das für seine schönen Viertel bekannt ist, weigerte sich damals standhaft, das 13. Arrondissement zu werden, wie es ursprünglich geplant war. Aber warum war das so?
Eine Vermutung, die uns einleuchtend erscheinen mag, ist das Argument des Aberglaubens: Der 13. ist als Unglückszahl bekannt. Und doch ist dies nicht der Grund für diesen Protest, sondern vielmehr eine volkstümliche Redewendung. Um diesen Fall zu verstehen, muss man in die Zeit zurückgehen, als Paris aus 12 Arrondissements bestand, die übrigens nicht mit den heutigen Arrondissements identisch sind. Damals sagte man von einem Paar, das in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebte, dass es "im Rathaus des 13. Da es dieses damals noch nicht gab, galt dies auch für ihre Ehe.
Als 1860 die Hauptstadt um acht neue Arrondissements erweitert wurde, erhielt der westlich von Paris am rechten Seine-Ufer gelegene Teil, in dem sich die Dörfer Passy, Chaillot und Auteuil befanden, die Nummer 13. Die Einwohner weigerten sich jedoch, mit einem Ausdruck gleichgesetzt zu werden, der eine für die damalige Zeit beschämende Situation heraufbeschwor. So wurde ihnen schließlich das 16. Arrondissement zugewiesen, während das 13. Arrondissement im Süden von Paris landete. Es entstand eine neue Nummerierung der Pariser Stadtviertel, die bis heute bekannt ist.















