Hinter den Schaufenstern von Louis Vuitton an den Champs-Élysées verbirgt sich eine Geschichte, die deutlich älter ist, als man vermutet. Die Präsenz des Hauses auf der bekannten Avenue reicht zurück bis ins Jahr 1913, als das denkmalgeschützte Gebäude in der Avenue des Champs-Élysées Nummer 70 errichtet wurde. Es wurde im Mai 1914 unter dem Namen "Vuitton Building" eröffnet.
Dieses Gebäude war alles andere als nur ein einfacher Laden. Mit seiner Fassade aus Naturstein, als Denkmal von historischem Wert geschützt, ist das Bauwerk ein Beispiel für späten Jugendstil. Ein Stil, der den Hang zum Dekorativen bewahrt, dabei jedoch eine zurückhaltendere, bürgerliche Eleganz zeigt. Hier ging es nicht nur um Schaufenster, sondern auch um das Prestige, das sich in der Architektur widerspiegelt.
Damals erstreckte sich Louis Vuitton nicht über das ganze Gebäude. Das Geschäft befand sich in den unteren Etagen, während die obersten Stockwerke an die Modedesignerin Jenny vermietet waren, eine bekannte Persönlichkeit der Damenmode. Ein Detail, das viel über das Paris des frühen 20. Jahrhunderts verrät, wo Luxus, Mode und Architektur bereits auf der berühmtesten Avenue der Stadt Seite an Seite standen.
Entgegen der Annahme, dass diese prestigöse Adresse jemals die historischen Werkstätten des Hauses beherbergte, befindet sich das wahre Herz des Louis Vuitton-Know-hows bereits seit 1859 in Asnières. Hier werden die Koffer und Sonderanfertigungen gefertigt. Auf den Champs-Élysées diente die Location vor allem als Schaufenster, um das Markenbild und den internationaler Glanz zu präsentieren.
La boutique historique n’était pas située à la même adresse qu’aujourd’hui. À l’origine, elle se trouvait au 70 avenue des Champs-Élysées, à l’emplacement de l’actuel hôtel Marriott. Seule sa façade a été conservée après la reconstruction de 1996. La Maison a déménagé en 1995 au 101 avenue des Champs-Élysées, où elle bénéficie désormais d’un espace plus spacieux, à la hauteur de sa renommée sur la plus célèbre avenue de Paris.















