Patrick Chirac bald zurück? Dieses verrückte Projekt mit Thomas Jolly rund um die Camping-Filme sorgt für Aufsehen

Von Audrey de Sortiraparis · Aktualisiert am 11. Mai 2026 um 15:26
Das kultige Universum der Camping-Filme könnte sich tatsächlich in eine immersive Show verwandeln, die von Thomas Jolly mitentwickelt wird. Noch ist nichts sicher, doch Patrick Chirac könnte vom Mobilheim auf die Bühne wechseln. Was man bislang weiß.

Und was wäre, wenn Patrick Chirac bald sein Zelt in der Welt des immersiven Theaters aufschlagen würde? Laut Paris Match bereite Fabien Onteniente, der Regisseur der Trilogie Camping, eine szenische Adaption seiner Filme mit Thomas Jolly, dem Regisseur der Inszenierungen der Olympischen Rituale in Paris 2024, vor. Das Vorhaben sei noch nicht endgültig bestätigt, könnte aber 2028 Realität werden.

Der Campingplatz der Blauen Wogen – in einer immersiven Fassung

In seiner Autobiografie Also, warten wir nicht auf Fabien? erwähnt Fabien Onteniente die Idee eines immersiven Spektakels, das von Camping inspiriert ist, statt eines vierten Films. Er würde diesen Weg mit Franck Dubosc, dem Darsteller von Patrick Chirac, weiter ausarbeiten und habe sich mit Thomas Jolly getroffen, um das Konzept der Inszenierung zu entwerfen.

Die Show zielt nicht nur darauf ab, die Filme nachzustellen. Vielmehr soll sie das Publikum in die Atmosphäre der Saga eintauchen lassen: Strand, Karaoke, Disko, farbenfrohe Urlauberinnen und Urlauber sowie Anspielungen auf den Campingplatz Flots Bleus.

Fabien Onteniente hat offenbar auch die Möglichkeit ins Gespräch gebracht, Kostüme am Eingang zu mieten, darunter auch Patrick Chiracs berühmt-berüchtigte Badehose. Die Idee greift das Konzept von Mamma Mia! The Party auf, einer immersiven Show in London, bei der das Publikum in eine ABBA-inspirierte Welt eintaucht – mit Abendessen, Musik, Szenen und Beteiligungsmomenten.

Thomas Jolly im Land der Flip-Flops

Der Name Thomas Jolly macht das Projekt unerwartet. Figure du théâtre, bekannt für seine ambitio ser Inszenierungen und für die Eröffnungszeremonien der Olympischen Spiele in Paris 2024, würde dem Camping ein Know-how vermitteln, das weit entfernt von bloßer Populärkomödie ist. Die Herausforderung bestünde darin, eine kultige Saga in ein lebendiges Erlebnis zu verwandeln, statt sich darauf zu beschränken, bekannte Sprüche aneinanderzureihen. Bühnenbild, Publikumsbewegungen, Musik, Interaktionen: Die Adaption würde eine echte Regiearbeit erfordern.

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Als der erste Camping-Film 2006 in die Kinos kam, brachten Franck Dubosc, Gérard Lanvin, Mathilde Seigner und Claude Brasseur ihn gemeinsam auf die Leinwand. Mit zwei Fortsetzungen hat die Serie über 12 Millionen Kinobesucher erreicht cinéma. Dieser Erfolg erklärt, warum das Universum nach wie vor tragfähig bleibt: Patrick Chirac, seine Bräune, seine Mimik und sein ganz persönlicher Urlaubs-Charakter sind im kollektiven Gedächtnis fest verankert.

Es bleibt abzuwarten, ob das Projekt bis zum Schluss durchgezogen wird. Momentan handelt es sich eher um eine ernsthafte Möglichkeit als um eine offizielle Ankündigung. Doch die Idee fasziniert bereits: Nach dem Kino könnte Camping den großen Sprung in die Immersion wagen.

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