Die Victoires de la Musique 2026: Miki, L2B, Ino Casablanca... Welche Newcomer sind nominiert?

Von Caroline de Sortiraparis · Aktualisiert am 12. Februar 2026 um 07:52
Die Victoires de la Musique haben erstmals die vollständige Nominierungsliste für die 41. Verleihung veröffentlicht. Während einige Gesichter schon vertraut sind, treten andere hier erstmals als vielversprechende Newcomer auf. Von Theodora über Helena bis hin zu Miki, L2B, Ino Casablanca und Sam Sauvage – entdecken Sie die Künstler, die in diesem Jahr in der Kategorie „Entdeckung des Jahres“ nominiert wurden.

Die 41. Ausgabe der Victoires de la Musique steht bevor! Am 13. Februar 2026 versammeln sich im La Seine Musicale zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, um bei der Gala mindestens einen, manchmal auch mehrere Trophäen abzusahnen. Doch wer wird als bester männlicher Künstler des Jahres gekürt? Welche Musikerin erhält den Titel als weibliche Künstlerin des Jahres? Und wer macht das Rennen bei der Award für das Konzert des Jahres? Noch ist der Ausgang offen, doch die Wettrennen der Favoriten laufen auf Hochtouren. 

Jedes Jahr bieten die Victoires de la musique eine wichtige Bühne, um aufstrebende Talente und frische Gesichter in der Musikszene ins Rampenlicht zu stellen. Für 2026 gilt: Die Künstler, die die besten Chancen auf eine Auszeichnung haben, sind diesmal allesamt vielversprechende Newcomer. Doch wer sind sie? Wir verraten Ihnen alles über die Nominierten in den Kategorien "Beste féminine Révélation", "Beste männliche Révélation" und "Bühnenrevelation".

Als erstes ist da Theodora. Die Rap-Künstlerin, die den Spitznamen Boss Lady trägt, kann in diesem Jahr gleich fünf Nominierungen bei den Victoires verzeichnen: für die beste weibliche Entdeckung, den Durchbruch auf der Bühne, Album des Jahres, Song des Jahres und die beste audiovisuelle Kreation. Als echtes Phänomen der Musikszene hat Theodora im Jahr 2025 zudem die begehrte Flamme für die beste weibliche Entdeckung gewonnen.

Diesem Frühjahr wird die Rapperin vier Konzerte im Zénith von Paris geben. Alle Veranstaltungen waren schnell ausverkauft! Die franco-congolesische Sängerin und Rapperin, geboren 2003, bietet eine gekonnte Mischung aus Afrobeat, Hyperpop, Calypso und zeitgenössischem R&B, wie ihr Hit "KONGOLESE SOUS BBL" zeigt, der sie 2024 einem breiten Publikum bekannt machte.


Direkt hinter Theodora steht Helena, die mit vier Nominierungen ins Rennen geht – als beste Nachwuchskünstlerin, für die aufregendste Performance auf der Bühne, sowie für Album und Song des Jahres. Die ehemalige Kandidatin der 11. Staffel der „Star Academy“ hat seitdem einen beeindruckenden Weg hinter sich. Die belgische Singer-Songwriterin und Künstlerin veröffentlichte im März 2024 ihre erste Single "Aimée pour de vrai" und ein paar Monate später ihr erstes Mini-Album, das unter anderem die Hits "Summer Body" und "Nouveau cœur" enthält.

Im März 2025 veröffentlicht Helena ihr erstes Album "Hélé", das in Frankreich direkt auf Platz eins der Verkaufscharts landet. Auch in diesem Jahr will die junge Sängerin durch Frankreich touren und mehrere Veranstaltungsräume in Paris bespielen, darunter das Zénith de La Villette und die Adidas Arena.

 


Miki, die dritte und letzte Künstlerin, die als weibliche Entdeckung des Jahres bezeichnet wird, sorgt seit Monaten für Aufsehen. Die franco-koreanische Singer-Songwriterin legt nun ihr erstes Album vor: "Industry Plant". Darauf finden sich Tracks wie "Ça pik un peu quand même", "Roger Rabbit" oder auch "Particule".

Demnächst steht die junge Sängerin wieder auf der Bühne im Élysée Montmartre für eine ausverkaufte Konzertreihe. Anschließend kehrt sie nach Paris zurück und wird am Zénith de La Villette am Mittwoch, den 18. November 2026, auftreten.


Bei den Männern stehen ebenfalls drei Künstler im Rennen, angeführt von L2B. Das Trio, bestehend aus alten Freunden – IDS, KLN und D2 – startete schon sehr früh in der Musik. Schon mit 12 Jahren nahmen sie ihren ersten Track auf, genannt „Guette le flow“. Im Jahr 2023 veröffentlichte L2B sein Debütalbum „Plus comme avant“, gefolgt 2025 von ihrem zweiten Album „Nés pour briller“, auf dem bekannte Singles wie „Movie“, „Check“, „Pélican“, „C'est quoi ton délire“ oder „Jump“ zu hören sind.

Dieses Jahr steht L2B endlich im Rampenlicht und wurde für die Victoires de la Musique in der Kategorie "Herausragender männlicher Künstler des Jahres" nominiert. Die Band ist auch auf Tour durch Frankreich und wird beim Solidays-Festival zu sehen sein sowie zwei Konzerte im Accor Arena in Paris


Doch um mit einem Sieg nach Hause zu gehen, muss L2B gegen zwei weitere Künstler antreten, die ebenfalls in der Kategorie „Bester Newcomer des Jahres“ nominiert sind. Den Anfang macht Ino Casablanca. Der autodidaktische Musiker marokkanischer Herkunft begann bereits im Alter von 14 Jahren mit Produktion und Komposition. Sein einzigartiges musikalisches Universum, das er aus seinen vielfältigen Lebenserfahrungen und kultureller Vielfalt schöpft, zeichnet sich durch eine ganz eigene Klangwelt aus.

Als eines der zehn Gewinner des Prix Joséphine 2025 hat Ino Casablanca kürzlich zwei EPs veröffentlicht, darunter das kraftvolle "TAMARA", das sich zwischen Rap, akustischen Klängen und elektronischen Einflüssen bewegt. Innerhalb kurzer Zeit bringt Ino Casablanca mit "EXTASIA" eine weitere Platte heraus, die sowohl karibische, maghrebinische als auch lateinamerikanische Rhythmen zum Erklingen bringt.


Schließlich ist Sam Sauvage ebenfalls in der Kategorie "Entdeckung des Jahres männlich" nominiert. Der autodidaktische Sänger und Songwriter, der sowohl Singer-Songwriter- als auch französische Popmusik macht, wuchs in Boulogne-sur-Mer auf. Von manchen als eine der markantesten Stimmen seiner Generation angesehen, wurde Sam Sauvage durch seine Single "Les gens qui dansent (j’adore)" bekannt. In diesem Song taucht der Künstler mit einer tiefen Stimme in eine Vielzahl menschlicher und verhaltensbezogener Charakterzüge ein.



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