Silent Hill Townfall : Gameplay, Plattformen und Infos nach dem State of Play 2026

Von Laurent de Sortiraparis · Aktualisiert am 13. Februar 2026 um 04:45
Ein neues Kapitel in der Silent Hill-Reihe wurde beim State of Play am 12. Februar 2026 vorgestellt: Silent Hill Townfall, entwickelt von Screen Burn Interactive und veröffentlicht von Konami, erscheint 2026 für PS5, PC und Xbox Series. Ein erster Gameplay-Trailer zeigt Simon und die nebelverhangene Stadt St. Amélia.

Ein neuer Nebelschleier legt sich über die Kultreihe... Konami setzt die Wiederbelebung seiner Franchise mit Silent Hill: Townfall fort, einem neuen Kapitel, das von Screen Burn Interactive (ehemals No Code) entwickelt und in Zusammenarbeit mit Annapurna Interactive veröffentlicht wird. Das Studio zeigte sich beim PlayStation State of Play am 12. Februar 2026 mit einer neuen Gameplay-Trailer. Erwartet wird das Spiel noch 2026 für PC, PS5 und Xbox Series. Dieses Spin-off verspricht, eine neue Perspektive auf die Horror-Reihe zu eröffnen, mit innovativen Erzählsträngen und einem frischen Blickwinkel im Universum von Silent Hill.

Zusammenfassung von Silent Hill: Townfall

In Silent Hill: Townfall schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Mannes namens Simon, eine bislang unbekannte Figur, der in einer verwaisten Stadt namens St Amélia gefangen ist — einem Küstenort, inspiriert von einer schottischen Gemeinde. Das Umfeld, das von dichtem Nebel durchdrungen ist, erinnert sofort an die visuelle Identität der Reihe, distanziert sich aber geografisch betrachtet von der bekannten Stadt Silent Hill. Das Spiel basiert auf einer zentralen Idee: Silent Hill ist nicht nur ein Ort, sondern vor allem ein Phänomen, das anderswo erscheint. Simon scheint zu versuchen, einen Fluch zu brechen, der ihn zwingt, immer wieder die gleichen Szenen durchleben zu müssen. Diese narrative Schleife — geprägt von Wiederholungen und Misserfolgen — schafft eine konstante psychologische Anspannung, die den introspektiven Kern der Serie widerspiegelt.

Das Gameplay von Silent Hill Townfall setzt auf eine Perspektive aus der Ich-Perspektive – eine Entscheidung, die dieses Spiel sofort von den vorherigen, jüngeren Titeln abhebt, wie zum Beispiel dem Remake von Silent Hill 2. Dieser Blickwinkel verstärkt die Immersion erheblich und verändert, wie Erkundung und Kämpfe gehandhabt werden. Die bisher gezeigten Szenen zeigen, dass man die Ecken vorab ganz genau ins Visier nehmen kann, um potenzielle Gefahren zu erkennen, bevor man sich ihnen stellt. Zudem sind Nahkampf sowie Kämpfe mit Waffen möglich. Die klassische Detection-Radio, ein Markenzeichen der Reihe, weicht einer kleinen portablen Fernseher, der Kreaturen aufspüren und ihre Silhouetten auf dem Bildschirm anzeigen kann – ein visuelles Element, das die Erwartung und das Gefühl der Bedrohung noch intensiver macht. Dieses Gameplay-Element wandelt die Art und Weise, wie die Bedrohung wahrgenommen und ins Spiel integriert wird.

Trailer zu Silent Hill: Townfall

Beachten Sie, dass das Spiel auch im Mittelpunkt einer Sendung Silent Hill Transmission stand, die für den 13. Februar 2026 um 1 Uhr nachts (pariser Zeit) geplant war – ein Termin, der der neuesten Entwicklung der Serie gewidmet war. Konami scheint damit Townfall als einen der zentralen Bausteine seiner jährlichen Markenstrategie zu etablieren.

Mit seinem ungewöhnlichen Setting, einer Erzählweise, die auf Wiederholungen setzt, und einem subjektiven Blickpunkt versucht Silent Hill: Townfall, die psychologische Identität der Serie weiterzuführen, ohne sie zu verraten. Nun bleibt abzuwarten, wie sich dieser Spin-off in die neue Ära von Silent Hill einfügt – denn Konami arbeitet derzeit an mehreren Projekten, um die Saga wieder in den Mittelpunkt des Horrorspiels zu rücken.

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