Kaum veröffentlicht, sorgt das Spiel bereits für Gesprächsstoff: Es ist deutlich anders als das, was Game Freak sonst auf die Beine stellt. Pokémon Pokopia stellt eine echte Innovation innerhalb der Pokémon-Reihe dar. Hier geht es nicht um Kämpfe oder das Fangen der Taschenmonster, die einem im Spiel begegnen. Stattdessen besteht eure Aufgabe darin, die Welt neu aufzubauen und so ein schönes Lebensumfeld für eure Freunde zu schaffen.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Métamorph, der an einem Tag in einer zerfallenen Welt erwacht. Die Menschen sind völlig verschwunden, die Natur ist verwüstet, und die Pokémon scheinen vor aller Gefahr zu fliehen. Durch das Wiederbeleben sämtlicher Umgebungen schafft Métamorph es, nach und nach die Pokémon zurückzubringen.
Pokopia ist eine Mischung aus Animal Crossing und Minecraft: Ein riesiger Sandkasten, eine unberührte Leinwand, die nur darauf wartet, gestaltet zu werden. Es liegt an euch, Häuser wiederaufzubauen, Pflanzen anzubauen und Städte sowie Dörfer neu zu gestalten – um aus jeder Welt ein kleines Pokémon-Paradies zu machen. Doch die Aufgabe gestaltet sich alles andere als einfach...
Sie sollten Geduld mitbringen, um Pokémon Pokopia zu meistern und alle Aufgaben zu erfüllen. Die Welten sind riesig, die Pokémon zahlreich – und ihre Bedürfnisse ebenso. Zu Beginn Ihrer Reise mag die Herausforderung unüberwindbar erscheinen. Keine Sorge, liebe Metamorph-Freunde, hier sind einige Tipps, die Ihnen den Einstieg in das Spiel erleichtern werden.
Um eine Stadt aufzubauen, braucht man natürlich Materials. Zum Glück gibt es im Spiel davon jede Menge. Leider ist der Rucksack relativ klein, was das Tragen erschwert. Doch mit ein bisschen Glück lässt sich das Rucksackvolumen deutlich erweitern – etwa durch den Kauf von verschiedenen "Stauraum-Tipps" im Shop am Pokémon-Center-PC. Alternativ bietet sich auch eine Gürteltasche an, mit der du dir einige zusätzliche Inventarplätze sichern kannst.
Wenn es um Inventar und Lagerung geht: Sie können mehrere Aufbewahrungsboxen direkt neben Ihrem Basteltisch platzieren und aufstellen. So haben Sie immer sofort Zugriff auf die Materialien, die in diesen Boxen lagern, wenn Sie Möbel oder Dekorationsgegenstände herstellen möchten — zusätzlich zu denen, die Sie in Ihrem Rucksack aufbewahren.
Lass uns im Bau-Teil bleiben. Schnell merkt man bei der Erkundung, dass große Türen auftauchen, die in eine andere Welt führen (falls man die nötige Stufe erreicht hat). So schalten die Spieler nach und nach verschiedene Städte und Ökosysteme frei. Doch je größer die Karte wird, desto schwieriger gestaltet sich die Reise zwischen den unterschiedlichen Welten.
Eine eurer ersten Aufgaben, wenn ihr in eine neue Welt eintretet, ist es, euch ein Zuhause zu bauen. Es muss kein Palast sein: Ein einfaches Haus genügt zunächst. Doch diese verschiedenen Unterkünfte erlauben euch, blitzschnell von einer Welt zur nächsten zu reisen, von einer Behausung zur anderen. Vergesst nicht, das Metamorph-Flagg auf euer Haus zu setzen, damit es euch zugeordnet wird.
Beginnen wir ganz am Anfang: Métamorph taucht in einer ausgedörrten Welt auf. Häufig wird von Ihnen verlangt, den Boden zu bewässern, um den Pflanzen neues Leben einzuhauchen. Später, wenn Sie die Gelegenheit haben, müssen Sie Regen herbeiführen, um Onix aus seinem Versteck zu befreien. Hier mein Tipp, der Ihnen sehr nützlich sein wird (auch wenn Onix das vielleicht nicht so sieht): Wenn der Regen beginnt, lassen Sie ihn einige Stunden lang ungestört fallen. Der Regen sorgt allmählich und mühelos dafür, dass das Gelände wieder feucht wird. Sie sollten also etwas Geduld haben, bevor Sie Onix retten – denn der Regen hört auf, sobald Sie den Augenblick verpasst haben.
Doch wenn Sie nicht lang genug gewartet haben, seien Sie nicht enttäuscht: Es ist möglich, den Regen herbeizurufen, indem Sie Carapuce auffordern, die Reigentanz aufzuführen.
Wenn ihr die Karte erkundet, stoßt ihr häufig auf Löcher oder Höhlen, die nach unten führen. Diese Stellen können wertvolle Gegenstände und Ressourcen verbergen. Aber Vorsicht: Bevor ihr einfach ins dunkle Loch fallt, stellt sicher, dass ihr auch wieder herauskommt.
Der Bereich unter der Erde ist oft eng und beengt, die Kamera bleibt dicht am Pokémon, und manchmal ist es schwierig, die Plattformen zu erkennen, die uns nach oben bringen könnten. Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, wenn man den Weg zur Ausgangstür sucht – also nehmt euch Zeit und stürzt euch nicht kopflos hinein.
Im Laufe Ihres Fortschritts schalten Sie neue Fähigkeiten frei. Ne zögern Sie also nicht, vergangene Orte erneut zu erkunden und bereits besuchte Ecken wieder zu besuchen: Oft liegt dort noch verborgenes Potenzial, das zuvor durch einen Stein oder Holzhaufen blockiert war. Mit den neuen Fertigkeiten eröffnen sich Ihnen ganz neue Wege!
Viel Spaß beim Spielen!
Offizielle Seite
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