Unter der Regie von Sophie Boudre ist Ein kleines Wunder eine französische Komödie, getragen von Alice Pol, Jonathan Zaccaï und Eddy Mitchell. Basierend auf einer wahren Begebenheit, lief der Film am 25. Januar 2023 in den französischen Kinos an, kurz nach einer Preview beim Internationalen Komödienfilmfestival in Alpe d’Huez. Ab dem 27. März 2026 auf Netflix wird er zum Katalog der zeitgenössischen französischen Komödien der Plattform gehören.
Juliette, engagierte Grundschullehrerin, erlebt eine plötzliche Wendung in ihrem Alltag, als ihr Schulgebäude bei einem Brand vollständig zerstört wird. Ihre Klasse, eine einzige Gruppe, muss auf mehrere Schulen im Landkreis verteilt werden. Obwohl dies eine erhebliche Veränderung bedeutet, lehnt sie diese Trennung ab und schlägt eine ungewöhnliche Lösung vor: Sie möchte ihre Schüler vorübergehend in einem örtlichen Altenheim unterbringen. Das Zusammenleben von Kindern und Senioren in dieser improvisierten Gemeinschaft bildet den Kern der Geschichte.
Im Lauf der Tage entstehen durch das Zusammentreffen dieser beiden Generationen Spannungen, Missverständnisse und komische Situationen, aber auch eine schrittweise Solidarität. Die Bewohner:innen finden neuen Schwung durch die Begegnung mit den Kindern, während diese eine andere Beziehung zu Zeit und Erinnerung entdecken. Basierend auf einer tatsächlich beobachteten Initiative in den USA untersucht der Film die generationenübergreifenden Verbindungen anhand eines einfachen Ansatzes, der den Austausch und die gegenseitige Veränderung der Figuren in den Mittelpunkt stellt.
Der Film entstand aus der Anregung von Sophie Boudre, die auf einen kurzen Dokumentarfilm stieß, der eine amerikanische Pflegeheimleiterin zeigt, die eine Kindertagesstätte in ihrem Haus integriert hat. Fasziniert von den positiven Effekten auf die Bewohner, arbeitet die Regisseurin gemeinsam mit Sarah Kaminsky und Julie Manoukian an einem Drehbuch, unterstützt vom Produzenten Philippe Rousselet. Die Dreharbeiten finden in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur statt, vor allem im Dorf Ventabren, wo ein Gebäude umgestaltet wurde, um das Heim der Platanen zu repräsentieren.
Die Dreharbeiten und die Vorbereitungen für den Film fanden während der COVID-19-Pandemie statt, als Schulen schließen und Senioreneinrichtungen isoliert waren. Dieses Umfeld verleiht dem Projekt eine noch intensivere symbolische Bedeutung, da es die Annäherung zweier Generationen thematisiert, die durch die Umstände voneinander getrennt sind. Fast 350 Kinder wurden für die Rollen auf der Leinwand ausgewählt, wobei die Mehrheit von unerfahrenen jungen Schauspielern ohne vorherige Ausbildung stammt.
Im Stil der französischen Komödien im Ensemble-Milieu, ähnlich wie Haus der Rente, setzt der Film auf einen familientauglichen und zugänglichen Ton. Alice Pol spielt eine engagierte Lehrerin, während Eddy Mitchell einen resoluten Bewohner verkörpert und Jonathan Zaccaï die Rolle eines lokalen Politikers übernimmt. Insgesamt entsteht eine harmonische Mischung aus Situationskomik und leichter Sozialkritik.
Ein kleines Wunder
Film | 2023
Kinostart: 25. Januar 2023
Erstmals auf Netflix ab 27. März 2026Komödie | Laufzeit: 1h32
Regie: Sophie Boudre | Mit: Alice Pol, Jonathan Zaccaï, Eddy Mitchell
Originaltitel: Un Petit Miracle
Herkunft: Frankreich
Indem er Kinder und Senioren gemeinsam in einem Raum versammelt, setzt Ein kleiner Glücksmoment an die erfolgreiche Tradition französischer Komödien an, die von Begegnungen zwischen den Generationen und ihren Konflikten erzählen. Die Ausstrahlung auf Netflix verleiht dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte, die um das Thema Weitergabe und gemeinsames Leben kreist, neue Aufmerksamkeit.
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