Ein schwieriges Jahr, eine Komödie von Éric Toledano und Olivier Nakache mit Pio Marmaï, Jonathan Cohen und Noémie Merlant, wird auf TF1 am Sonntag, dem 19. April 2026 um 21:10 Uhr ausgestrahlt. Der Kinostart war im Oktober 2023, der Film vereint zwei Themen, die man in einer französischen Produktion selten so unverblümt nebeneinander sieht: das Überschuldung und das Engagement von Umweltaktivistinnen und -aktivisten.
Ein schwieriges Jahr
Film | 2023
Kinostart: 18. Oktober 2023
Ausstrahlung auf TF1 : Sonntag, 19. April 2026 um 21:10
Komödie | Laufzeit: 2h00
Von Éric Toledano, Olivier Nakache | Mit Pio Marmaï, Jonathan Cohen, Noémie Merlant
Originaltitel: Une année difficile
Land: Frankreich
Die Geschichte folgt Albert und Bruno, zwei finanziell stark angeschlagene Männer, die auf junge Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten treffen. Ihre Präsenz in diesem Milieu resultiert zunächst weder aus einer ideologischen Wandlung noch aus einem klaren Engagement, sondern aus einem sehr konkreten Opportunismus. Der Film baut auf der Kollision zweier Welten auf, die die Filmemacher zusammenführen wollten: Einerseits die Spirale aus Konsum und Kredit, andererseits die Debatten über Degrowth, Handelsstopp und die Infragestellung konsumtiver Gewohnheiten.
Diese Verbindung von Komödie und gesellschaftlichem Thema setzt eine Linie fort, die das Kino von Toledano und Nakache prägt, verschiebt den Blick jedoch auf eine Materie, die direkter mit den aktuellen Debatten verknüpft ist. Die beiden Regisseure erklärten, das Projekt nach dem Lockdown entwickelt zu haben, aus dem Kontrast zwischen dem plötzlichen Stillstand der Gesellschaft und dem Überfluss an Konsum. Dieser Ausgangspunkt macht den Film stärker von den Widersprüchen seiner Figuren getragen als von einer einfachen Gegnerschaft zwischen „Guten“ und „Bösen“.
Das Hauptdarsteller-Duo besteht aus Jonathan Cohen und Pio Marmaï in Rollen zweier ramponierter Lebenswege, mit Noémie Merlant in einer militant wirkenden Gruppe. Mathieu Amalric ist ebenfalls Teil der Besetzung. Das Projekt markiert zugleich das Comeback des Duos in der Komödie nach ihrer Arbeit an der Serie En thérapie, mit einem stärker satirischen Tonfall und einer offensiven Vorliebe für weniger vorbildliche Figuren, die eher auf Improvisation als auf Darlegung setzen.
Ein weiteres bemerkenswertes Element: Mehrere Mobilisierungsszenen wurden mit echten Umweltaktivistinnen und -aktivisten gedreht, die in das filmische Setting eingebunden wurden. Die Regisseurinnen und Regisseure erläuterten zudem die Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion bestimmter Phänomene des Massenkonsums, insbesondere rund um den Black Friday, was die greifbare Dimension des sozialen Milieus verdeutlicht, das für diese Geschichte gewählt wurde.
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