Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung des sehr erfolgreichen Films Le Procès Goldman legt Cédric Khan mit einem radikal anderen Film nach: Making Of, eine Meta-Komödie über die Dreharbeiten zu einem Film, der aus dem Ruder läuft. Der Film kam am 10. Januar 2024 in die Kinos und wurde erstmals auf Canal+ am Dienstag, den 15. Oktober 2024 um 21.11 Uhr ausgestrahlt.
Die chaotischen Dreharbeiten werden von Simon, einem desillusionierten Filmemacher, der von Denis Podalydès gespielt wird, durchgeführt. Er möchte eine wahre Begebenheit verfilmen, den Streik der Angestellten einer Fabrik und die anschließende Übernahme durch dieselben Angestellten. Nur das tragische Ende des Films gefällt den Geldgebern nicht, denen ein Happy End angekündigt worden war, und patatra, der größte Investor zieht sich zurück und gefährdet die Fortsetzung der Dreharbeiten. Und das ist noch nicht alles: Simon muss sich auch noch mit seinen Schauspielern herumschlagen, darunter der exzentrische Alain(Jonathan Cohen), ein beliebter und unschlagbarer Komiker, der davon überzeugt ist, die Rolle seines Lebens zu spielen, und mit seinen Technikern, die einen nach dem anderen das Projekt fallen lassen.
Mit seinen zahlreichen Charakteren spinnt der Film viele Handlungsstränge, verliert aber nie die Übersichtlichkeit und das, was seine Stärke ausmacht. Making Of ist fast ein Chorfilm und geht, wie die Dreharbeiten, von denen er erzählt, ein wenig in alle Richtungen. Doch was beim fiktiven Film ein Manko ist, ist beim echten Film eine Qualität, denn Cédric Khans Werk ist ein köstlicher Blick hinter die Kulissen des Kinos, und dessen Produktion ist weit weniger glanzvoll, als man meinen könnte.
Und da es viele Charaktere gibt, ist das Drehbuch so klug, seine Figuren zu Typen zu machen, die in den Schlüsselszenen sehr gut funktionieren, um für Heiterkeit zu sorgen: der zurückgetretene Produzent, der Schauspieler mit dem großen Kopf, der Kameramann des Making-of, der im Mittelpunkt der Erzählung steht. Die Figuren des Films sind köstlich und ihre Interaktionen führen fast immer zu Kakophonie und Streitereien. Wie die Figuren kommt man etwas erschöpft, aber mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Film, denn, wie Podalydès' Figur erklärt,"das Kino ist eine harte Droge".
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