Companion, Science-Fiction-Thriller von Regisseur Drew Hancock, kommt am 30. Juni 2026 auf HBO Max. Kinostart war am 29. Januar 2025, der Film versammelt Sophie Thatcher, Jack Quaid, Lukas Gage und Rupert Friend in einer Erzählung, in der sich Romantik, Manipulation und Technologie zu einem zunehmend beunruhigenden Gefüge verbinden.
Companion
Film | 2025
Kinostart: 29. Januar 2025
Ab dem 30. Juni 2026 verfügbar auf HBO Max
Horror-Thriller, Romantik, Science-Fiction, Thriller | Dauer: 1h37
Regie: Drew Hancock | Drehbuch: Drew Hancock | Mit Sophie Thatcher, Jack Quaid, Lukas Gage
Originaltitel: Companion
Nationalität: Vereinigte Staaten
Freigegeben ab 12 Jahren
In einer nahen Zukunft sind die „Companions“-Roboter darauf programmiert, bedingungslos zu lieben. Iris, gespielt von Sophie Thatcher, ahnt zunächst nichts von ihrer wahren Natur. Von Joshua, ihrem Besitzer, manipuliert, gerät sie in den Mittelpunkt eines kriminellen Plans, der in einem abgelegenen Haus ausgeheckt wurde. Als die Wahrheit ans Licht kommt, prallt ihr Streben nach Unabhängigkeit gegen die Gewalt der Menschen um sie herum.
Der Film bezieht seine Spannung aus diesem schrittweisen Umschlag: Was als Wochenende unter Freunden beginnt, entfaltet sich zu einem paranoiden Kammerspiel, in dem jeder Charakter Anteile von Kalkül, Machtausübung oder Angst offenbart. Companion nutzt die Gestalt des Androiden nicht, um eine bloße futuristische Erzählung zu liefern, sondern um Machtverhältnisse, die Kontrolle in der Liebe und die Frage zu hinterfragen, wie manche Menschen den anderen auf eine Funktion reduzieren.
Trotz seiner scheinbaren Kälte steckt der Film voller Emotionen, die von Sophie Thatchers bemerkenswerter Leistung getragen werden. Iris, obwohl künstlich, verkörpert eine beunruhigende Menschlichkeit, die ihren menschlichen Gegenstücken oft fehlt. Ihre Momente des Zweifels, der Not und des Erwachens verleihen Companion eine emotionale Tiefe, die die vieler zeitgenössischer Thriller übertrifft.
Drew Hancock setzt ein eng geschnürtes Setting, fast wie gefangen, in dem das Landhaus zu einem unmöglichen Fluchtort wird. Die Inszenierung nutzt diese Isolation, um die Bedrohung zu steigern, zwischen schwerem Schweigen, Ausbrüchen von Gewalt und Nuancen von schwarzem Humor. Einige Szenen spielen mit der Diskrepanz, insbesondere wenn Iris' vorgegebene Grenzen paradox zu Überlebenswerkzeugen werden.
Companion funktioniert so am Schnittpunkt verschiedener Register: Science-Fiction, psychologischer Thriller, toxische Romantik und punktueller Horror. Die Liebhaber von Geschichten über künstliche Intelligenz finden hier eine düstere Variation der Grenzen programmierter Empathie, während Zuschauer, die vom Horrorfilm-Kino angezogen werden, hier eine Gewalt erleben, die kürzer ausfällt als frontal und als Bruchpunkt dient.
Mit Companion präsentiert Drew Hancock seinen ersten Langfilm, der ambitioniert Denken, Spannung und Emotionen miteinander verweben lässt. Inspiriert von den verstörenden Welten von David Cronenberg oder Ari Aster setzt der Film eine eigene Identität, dank einer feinsinnigen Inszenierung, einer unberechenbaren Handlung und fesselnder Figuren. Düster, witzig und zutiefst bewegend zugleich, übertrifft Companion die Erwartungen und bietet ein intensives Kinoerlebnis.
Der Trailer zu Companion setzt den Kontrast zwischen dem leichten, unverkrampften Ton eines Abends mit Freunden und der technologischen Falle, die sich um Iris schließt.
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