Hélène Merlin hat mit Cassandre ein Initiationsdrama geschaffen, in dessen Mittelpunkt ein erwachender Teenager inmitten eines scheinbar friedlichen Sommers steht, der jedoch von einer dumpfen Spannung durchzogen ist. Der Film folgt der 14-jährigen Cassandre, die die Ferien mit ihren Eltern und ihrem Bruder auf dem Landsitz ihrer Familie verbringt. Ihr Körper verändert sich, ihr Blick auch, und alles um sie herum scheint dieser Metamorphose einen Sinn zuordnen zu wollen.
Um dem belastenden Klima zu entfliehen, schließt sie sich einem Reitzentrum an, wo sie eine andere, instinktivere und freiere Beziehung zur Welt findet. Dieser Ort wird für sie zu einer rettenden Flucht, einer Klammer, in der sie sich neu erfinden kann, weit weg von den aufdringlichen Blicken der Familie.
Kassandra wird ab dem 2. April 2025 auf der großen Leinwand zu sehen sein.
Synopsis: Sommer 1998. Auf dem Land. Cassandre ist 14 Jahre alt. Auf dem kleinen Landsitz der Familie bemerken ihre Eltern und ihr älterer Bruder, dass sich ihr Körper verändert hat. Glücklicherweise ist Cassandre eine leidenschaftliche Reiterin und schließt sich für die Ferien einem kleinen Reiterhof an, wo sie als seltsames Tier adoptiert wird. Dort entdeckt sie eine andere Normalität, die sie nach und nach aus einem Familienkörper herausholt, der sie verschlingt...
Cassandra könnte ein Publikum ansprechen, das für Adoleszenzerzählungen, französische Autorenfilme und intime Frauenporträts empfänglich ist. Wer Petite Maman von Céline Sciamma oder L'Événement von Audrey Diwan mochte, könnte hier die gleiche Aufmerksamkeit für die Sinneserfahrung, das Erwachen in der Welt und den Konflikt zwischen dem intimen Selbst und dem familiären Rahmen wiederfinden.
Der introspektive Ton und die potenziell feinfühlige Inszenierung von Hélène Merlin stellen diesen Film in eine Tradition des anspruchsvollen französischen Kinos, das sich an ein Publikum wendet, das nach intimen Geschichten sucht, die von einer einzigartigen jungen Heldin getragen werden. Die sommerliche und ländliche Atmosphäre des Films trägt zu diesem Gefühl eines beklemmenden Kokons bei, der die Introspektion fördert.
Mit Cassandre legt Hélène Merlin ein poetisches und sensibles Drama über das Erwachsenwerden vor, das zwischen der Wiederaneignung des Körpers und dem Streben nach Emanzipation angesiedelt ist. Der Film, der von Billie Blain getragen und von Zabou Breitman und Éric Ruf begleitet wird, verspricht ein ergreifendes Porträt der Adoleszenz zwischen Schweigen und Aufbegehren zu werden.
Dieser Artikel basiert auf den online verfügbaren Informationen. Wir haben den erwähnten Film oder die Serie noch nicht gesehen.
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