Die offizielle Auswahl des Festival de Cannes 2026, das in diesem Jahr vom 12. bis 23. Mai stattfindet, wurde bekanntgegeben, und darunter findet sich einer der Stammgäste der Croisette: Pedro Almodóvar. Der spanische Filmemacher wird dort seinen brandneuen Film, Autofiction, vorstellen.
Die Beziehung zwischen Almodóvar und dem Festival von Cannes geht auf das Jahr 1999 zurück, als sein Film Tout sur ma mère den Preis für die Regie gewann. Danach ist der Spanier nach Cannes gekommen, um eine große Mehrheit seiner Langfilme vorzustellen: La mauvaise éducation in 2004 (als erster spanischer Film eröffnete er das Festival), Volver in 2006 (gewann den Preis für das Drehbuch und den Preis der besten weiblichen Darstellerinnen für seine Schauspielerinnen), Etreintes Brisées in 2009, La Piel que Habito in 2011, Julieta in 2016, Douleur et Gloire in 2019, und schließlich Strange Way of Life in 2023.
Synopsis : Raúl ist ein kultiger Filmemacher in einer akuten schöpferischen Krise. Als eine Tragödie eine seiner engsten Mitarbeiterinnen trifft, macht er sie zur Vorlage für seinen nächsten Film. Nach und nach skizziert er Elsa, eine Regisseurin, die mitten im Schreibprozess steckt und deren Weg sich zunehmend mit dem seinen zu verweben scheint. Die beiden Filmemacher werden zu zwei Gesichtern desselben Charakters, in einem Spiegelspiel, in dem die Freizügigkeit der Autofiktion sich genauso offenbart, wie sie zerreißt. Doch wie weit darf man gehen, um eine Geschichte zu erzählen?
Autofiktion
Film | 2026
Kinostart: 20. Mai 2026
Dramatische Komödie | Laufzeit: 1h51
Von Pedro Almodóvar | Mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón
Originaltitel: Amarga Navidad
Nationalität: Spanien















