MaPrimeRénov', der wichtigste Hebel zur finanziellen Unterstützung der Energiewende im Wohnungsbau, wird ab Juli 2025 auf Pause gesetzt. Einer dem Dossier nahestehenden Quelle zufolge wurden die für das ganze Jahr vorgesehenen Mittel bereits verbraucht, was zu einer beispiellosen Unterbrechung dieser öffentlichen Förderung führt. Diese Entscheidung bedroht die Pläne Tausender Haushalte, die die Energieeffizienz ihrer Häuser verbessern wollen.
Den gemeldeten Zahlen zufolge hatte der Staat 2,3 Milliarden Euro für das Programm bis 2025 bereitgestellt. Bereits Anfang Juni waren diese Mittel jedoch aufgrund der hohen Kosten einiger Baustellen, die mehrere Arbeiten miteinander kombinieren, bereits gebunden. Die Regierung begründet die Pause mit der Notwendigkeit, die Staatsausgaben einzudämmen.
Haushalte, deren Anträge bereits bewilligt wurden, sollten trotz möglicher Verzögerungen die Unterstützung erhalten. Bis Ende 2025 dürfen jedoch keine neuen Anträge mehr bearbeitet werden. Diese abrupte Maßnahme wirft die Pläne von Privatpersonen über den Haufen und beunruhigt die Fachleute in der Branche.
In der Umgebung der Ministerin für Wohnungsbau, Valérie Létard, zieht man es vor, den Willen zur Rationalisierung hervorzuheben. Die Betrugsbekämpfung wird zu einer Priorität, mit dem Ziel, die Bearbeitungszeiten zu beschleunigen und Missbrauch zu verhindern. Allerdings hagelt es auch Kritik an der als übereilt empfundenen Umsetzung.















