Autofahrerinnen und Autofahrer in der Île-de-France erleben an diesem Mittwoch einen besonders schwierigen Morgen. In nur wenigen Minuten hat sich die Lage im gesamten Straßennetz der Pariser Region drastisch verschlechtert. Die winterlichen Witterungsbedingungen beeinträchtigen den Verkehr erheblich und zwingen die Behörden, außergewöhnliche Maßnahmen zum Schutz der Verkehrsteilnehmer zu ergreifen.
Zwischen 8:00 und 9:20 Uhr stiegen die Staukilometer in der Region von rund 50 auf mehr als 900 Kilometern, wie die Daten von Sytadin zeigen. Eine rasante Entwicklung, die die Ausmaße der Schwierigkeiten der Autofahrer auf den Straßen von Île-de-France verdeutlicht. Die Départements Hauts-de-Seine, Yvelines und Essonne sind von diesen Störungen besonders betroffen.
Die Lage ist umso komplexer, als die Präfektur der Pariser Polizei beschlossen hat, die N118 in beiden Fahrtrichtungen zwischen Les Ulis und Sèvres zu sperren. Diese Sperrung der N118 sei eine vorbeugende Maßnahme angesichts der Wetterlage, die die Fahrbahn gefährlich macht. Diese bedeutende Verkehrsachse, die üblicherweise die A10 mit der A86 verbindet, nutzen täglich Tausende von Autofahrern als Durchgang.
Aus dem Departement Seine-et-Marne ist die A104 innerer Streckenabschnitt gesperrt seit der N3 auf Höhe von Villeparisis. Dieser Abschnitt der Francilienne, der Paris üblicherweise im Nordosten umgeht, steht damit völlig stillgelegt da und zwingt Autofahrer, Umleitungsstrecken zu nutzen, die oft überlastet sind. Im Val-de-Marne ist die N19 Richtung Provinz ist am Boissy-Saint-Léger gesperrt, was die Mobilität für diejenigen, die in den Südosten der Île-de-France fahren müssen, noch weiter erschwert.
Der öffentliche Nahverkehr bleibt von diesen schwierigen Bedingungen nicht verschont. Die RATP musste die Entscheidung treffen, ihre Buslinien bis auf Weiteres einzustellen. Diese Aussetzung des Busbetriebs erschwert den Mobilitätsalltag der Bewohner der Île-de-France zusätzlich, die auf diese Alternativen gesetzt hatten, um auf ihr Auto zu verzichten.
Sollten Sie heute unbedingt unterwegs sein müssen, empfehlen wir dringend, sich vor der Abfahrt bei Sytadin zu informieren und mit einer deutlich verlängerten Fahrzeit zu rechnen. Bevorzugen Sie Homeoffice, sofern Ihre Tätigkeit es zulässt, und verschieben Sie nicht notwendige Reisen. Die Behörden raten zu größtmöglicher Vorsicht auf den Straßen und fordern Autofahrer auf, ihre Fahrweise den Wetteraussichten anzupassen. Um die Entwicklung der Lage in Echtzeit zu verfolgen, besuchen Sie die Website der Präfektur der Polizei von Paris, auf der regelmäßig Informationen zum Verkehrsstand und zu möglichen neuen Straßensperrungen veröffentlicht werden.
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