Das Thema Wohnen steht bei den Kommunalwahlen 2026 in Paris im Mittelpunkt (15. und 22. März). Wohnraumzugang, sozialer Wohnungsbau, Mieten, Stadtentwicklung – hier sind die Vorschläge der Kandidaten für das Bürgermeisteramt.
Diesmal im Frühling werden die Pariser wieder aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – bei den kommunalen Wahlen, die für den 15. und 22. März 2026 angesetzt sind. Dabei setzt sich eine grundlegende Veränderung in den Wahlregeln in der französischen Hauptstadt durch. Laut dem am 11. August 2025 verabschiedeten Gesetz müssen die Wähler ab diesem Mal an zwei getrennten Abstimmungen am selben Tag teilnehmen, bei denen sie ihre Vertreter im Arrondissementsrat und im Pariser Stadtrat separat wählen.



Neues Wahlverfahren bei den Pariser Kommunalwahlen: Diese Änderungen betreffen die Wahl der Bürgermeister
Das Wahlverfahren in Paris, Lyon und Marseille wurde reformiert. Eine Gesetzesänderung wurde verabschiedet, um das System der Kommunalwahlen zu verändern. Was sind die wichtigsten Neuerungen? Welche Folgen haben sie für die Wähler? Wir erklären es Ihnen. [Mehr lesen]
Dieses Vorgehensänderung hat zwar keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Ablauf des Wahlkampfs, doch sie prägt die Stimmung. Wie bei den bisherigen Wahlen stellen die Kandidaten ihre Programme und Prioritäten vor, die von den Wählern breitgehend geteilt werden. Zu den wichtigsten Themen gehören unter anderem Bildung, Sicherheit, Gesundheit, aber auch Wohnen. In Paris nimmt dieses Thema eine zentrale Rolle in den kommunalen Debatten ein, da es den Alltag der Bürger direkt betrifft. Entwicklung der Immobilienpreise, Mietpreisbindung, Schaffung von Sozialwohnungen, Sanierung von energetischen Bausschandstellen oder auch die Regulierung saisonaler Touristenvermietungen: all dies sind Fragen, die bei der Wahlentscheidung eine erhebliche Rolle spielen.




Die Aufmerksamkeit für Wohnraum lässt sich durch die bedeutende Rolle der Kommunen in diesem Bereich erklären, auch wenn sie nicht allein handeln. Sie steuern die Entwicklung ihres Gebiets, indem sie festlegen, wo und wie gebaut werden darf, um den Bedarf an Wohnungen zu decken und gleichzeitig das Gleichgewicht in der Stadt zu wahren. Sie fördern den Bau von Wohnungen, insbesondere Sozialwohnungen, arbeiten mit den Vermietern zusammen und achten auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Die Gemeinden sind auch bei der Vergabe bestimmter sozialer Wohnungen aktiv und unterstützen Bewohner in Notlagen. Sie stehen an vorderster Front im Kampf gegen schlechte Wohnverhältnisse, regeln bestimmte Nutzungsarten wie Ferienvermietungen und helfen den Einwohnern bei der Renovierung ihrer Wohnungen.
In diesem Zusammenhang, wenn Wohnen zu Ihren wichtigsten Anliegen zählt, bietet die Redaktion von Sortiraparis eine Übersicht der Vorschläge der Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Paris zu diesem Thema. Ziel ist es, die unterschiedlichen Maßnahmen so objektiv wie möglich darzustellen, damit Sie alle nötigen Informationen haben, um sich vor Ihrer Entscheidung beim Wählen eine fundierte Meinung zu bilden.
Vorschläge zum Thema Wohnen für die Kommunalwahlen 2026 in Paris:
(regelmäßige Aktualisierung basierend auf Programmankündigungen und Nominierungen)
Pierre-Yves Bournazel (Horizons – Unterstützung von Renaissance)
- Rechtzeitig 60.000 Wohnungen auf den Markt bringen, durch Anreizpolitik für Eigentümer (Quelle: Le Parisien).
- Jährlich 15.000 Sozial- und Zwischenmietwohnungen bauen (Quelle: Le Parisien).
- Touristische Vermietungen auf maximal 30 Nächte pro Jahr beschränken für Ferienwohnungen (Quelle: Boursorama)
- Ein „100 %-Garantie-Paket“ anbieten, um private Vermieter zu beruhigen, das Mieten und Kautionen abdeckt, um die Vermarktung leerstehender oder ungenutzter Wohnungen zu fördern. (Quelle: Batiweb)
- Drei neue Universitätsquartiere (Studentenwohnungen) bis 2030 schaffen, mit rund 7.000 Studentenwohnungen. (Quelle: Batiweb)
- Die Renovierungsrate im sozialen Wohnungsbau innerhalb der nächsten 10 Jahre vervierfachen, um ihn umfassend auf den neuesten Stand zu bringen. (Quelle: Batiweb)
- Die drei größten Wohnungsunternehmen in Paris fusionieren, um Kosteneinsparungen von geschätzt rund 540 Millionen Euro zu erzielen (Quelle: Le Parisien)
- Massive Enteignungen im privaten Mietwohnungsmarkt (außer bei Sanierungsbedarf) durch verstärkte Fokussierung öffentlicher Mittel auf Sanierungen statt auf systematische Übernahmen. (Quelle: Club Grand Paris)
- Den sozialen Wohnungsbestand vor allem für sogenannte „essentielle“ Berufsgruppen reservieren, z.B. Lehrer, Pflegekräfte, Polizisten, Händler. (Quelle: Club Grand Paris)
- Wohnungen für berufstätige Personen bei der Vergabe von Sozialwohnungen priorisieren. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Mehr Wechsel im sozialen Wohnungsbau durch eine Umzugsprämie fördern. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Sanierung von 90.000 energieineffizienten Altbauten im privaten Mietmarkt finanziell unterstützen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Testlauf für ein Energiekonzept in privaten Eigentumswohnungen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Einen Pariser Studentenwohnvertrag einführen, um jungen Menschen den Wohnungszugang zu erleichtern. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Die Vermietung beschleunigen, indem Partner die Verwaltung für das „100 %-Garantie-Paket“ übernehmen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Vermittler für die Vermietung durch die Mitarbeiter stärken, die derzeit bei Enteignungen aktiv sind, um Eigentümern zu helfen (z.B. bei Vermietung, Formalitäten etc.). (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Vermietungen wie bei Airbnb besser kontrollieren, etwa durch KI-gestützte Überwachung und Web-Scraping, um die Vorschriften durchzusetzen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Bei den fusionierten sozialen Wohnungsunternehmen eine paritätische Leitung mit 50 % Mietern im Aufsichtsrat einführen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Jährlich Transparenzberichte zu Leerstand, Bearbeitungszeiten und Budgetnutzung veröffentlichen. Eine Plattform schaffen, auf der Mieter anonym Mängel melden können. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Der Anteil an sozialem Wohnungsbestand in Paris soll stabil bei 25 % bleiben. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Eine jährliche Überprüfung der Zuweisungen inklusive eidesstattlicher Erklärung bei Verbindungen zu politischen Persönlichkeiten einführen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Zeitlich befristete Mietverträge, was eine Gesetzesänderung erfordern würde, einführen. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Automatisierte Überhöhung der Mietpreise bei Überschreiten bestimmter Einkommensgrenzen mit jährlicher Kontrolle. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Den Umbau privater Mietwohnungen durch mehr Verkäufe vorantreiben, mit dem Ziel, jährlich 1.000 zusätzliche Verkäufe zu generieren, um die Renovierung zu finanzieren und Zwischenmiet- sowie Umwandlungsprojekte zu fördern. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Eine kommunale Steuervergünstigung für renovierte und vermietete G/H-Mietwohnungen einführen – etwa 50 % Grundsteuer als einmalige Subvention. (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
Blandine Chauvel (NPA)
Beachten Sie, dass diese Vorschläge allgemein gehalten sind und nicht ausschließlich auf die Kampagne in Paris beschränkt sind. Das NPA stellt vor allem eine Leitlinie für alle Kandidaten in der gesamten Republik dar.
- Die Wohnungsnot wird als Folge des kapitalistisch geprägten Immobilienmarktes gesehen, in dem Wohnen als profitbringende Ware behandelt wird.
- Hervorgehoben wird die stetige Preissteigerung bei Immobilien und Mieten, die eine enorme Belastung für Arbeiter, prekär lebende Menschen und Studierende darstellt.
- Die Spekulation mit Immobilien wird als grundlegende Ursache der Wohnungskrise kritisiert.
- Es wird auf den Mangel an sozialem Wohnungsbau und bezahlbaren Wohnungen hingewiesen sowie auf den Rückgang der Bauaktivitäten in diesem Bereich.
- Betont wird, dass zahlreiche Wohnungen trotz bestehender Bedürfnisse häufig leerstehen, was die Krise verschärft.
- Implied ist die Idee, leerstehende Wohnungen, ungenutzte Büros und Zweitwohnungen zu requirieren, um sie den Bedürftigen zugänglich zu machen.
- Es wird auf die Notwendigkeit verwiesen, eine würdevolle Unterkunft für alle zu schaffen, inklusive Obdachlosen, und gegen Räumungen sowie schlechte Wohnverhältnisse vorzugehen.
- Die Krise betrifft vor allem die unteren Schichten, Jugendliche und prekär Beschäftigte, die gezwungen sind, weit vom Stadtzentrum entfernt oder unter schlechten Bedingungen zu wohnen.
Sophia Chikirou (La France Insoumise/Nouvelle Bewegung für Paris)
- Die Kandidatin schlägt vor, das Angebot an bezahlbaren Wohnungen in Paris rasch zu erhöhen, indem sie auf den privaten Markt einwirkt, gegen Leerstände und illegale Ferienwohnungen vorgeht und gleichzeitig eine strikte Mietpreisbremse durchsetzt (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Zur Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus soll eine Brigade für das Recht auf Wohnen gegründet werden, eine große Umwandlung von Ferienwohnungen in dauerhafte Wohnungen erfolgen, ein Moratorium für neue möblierte Vermietungen eingeführt werden und eine verstärkte Nutzung des Vorkaufsrechts gewährt werden. Ziel ist es, Sozialwohnungen und solidarische Mietverhältnisse auszubauen (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Die Maßnahmen umfassen zudem eine städtische Verwaltung für die Mietverwaltung, erweiterte Unterstützung für die vulnerabelsten Mieter, eine Mietpreisbindung für soziale Mietverhältnisse zu Beginn der Amtszeit und ein umfangreiches Energierückbauprogramm, das an moderate Mieten und die Verwendung biobasierter Materialien gekoppelt ist (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Ein umfassender Kampf gegen Diskriminierung beim Zugang zum Wohnraum soll durch regelmäßige Tests mit Veröffentlichung der Ergebnisse, die Schaffung einer Anti-Diskriminierungseinheit bei der Brigade für das Recht auf Wohnen, die Verknüpfung kommunaler Vorteile an die Einhaltung der Gleichberechtigung sowie die Einführung eines Labels „Paris Chancengleiches Wohnen“ zur Anerkennung engagierter Akteure umgesetzt werden (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Der Wohnungsnotstand wird offiziell verkündet („Wohnungsnotstand“), um die Dringlichkeit der Maßnahmen zu unterstreichen (Quelle: CNEWS).
- Die Zahl der städtischen Kontrollstellen für den Wohnungsmarkt soll verdreifacht werden – besonders zur Bekämpfung von Schmutzwohnungen und illegalen Vermietungen (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Eine systematische, individuelle Überwachung leerstehender Immobilien soll eingerichtet werden, inklusive direktem Kontakt zu Eigentümern, um Lösungen wie Vermietung oder Fristverträge anzubieten (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Es soll eine direkte städtische Unterstützung für Mietwohnungen geschaffen werden, die mit den Wohngeldleistungen kombinierbar ist und sich besonders an Familien in prekären Situationen richtet (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Die Entwicklung solidarischer Grundmietverhältnisse (BRS) soll den Bodenanteil vom Gebäude trennen und so den sozialen Erwerb von Eigentum erleichtern (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Alle öffentlichen Fördermittel der Stadt sollen an soziale und ökologische Kriterien beim Wohnungsbau geknüpft werden (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
- Die rechtlichen Mittel der Stadt zur Bekämpfung von Schmutzwohnungen sollen durch beschleunigte Verfahren verstärkt werden (Quelle: offizielle Website der Kandidatin).
Um sämtliche Maßnahmen, die konkreten Zielzahlen und den Zeitplan für die Umsetzung kennenzulernen, besuchen Sie bitte das vollständige Programm.
Rachida Dati (Les Républicains/MoDem/UDI)
- Priorität für Familien und Berufstätige (einschließlich Pflegekräfte) beim Zugang zu sozialem und intermediärem Wohnraum (Quelle: offizielle Kandidatenseite und Instagram).
- Verbesserung des Wohnungzugangs für jene, die in Paris arbeiten (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
- Jährliche Investitionen von 100 Millionen Euro in die Renovierung und Sicherung des sozialen Wohnungsbestands (Quelle: Instagram-Konto des Kandidaten).
- Stopp der Zwangsenteignungen von Wohnungen als städtisches Steuerungsinstrument (Quelle: Imoweek).
- Kritik an der geplanten Ausweitung des Anteils sozialer Wohnungen innerhalb der Stadt (Quelle: Imoweek).
- Energetische Sanierung des sozialen Wohnungsbestands: Ziel von 10.000 modernisierten Wohnungen pro Jahr (Quelle: CNEWS).
Emmanuel Grégoire (Linke-Union: PS – Sozialistische Partei, PCF, Umweltbewegung, Place publique, L’Après)
- Verbot dauerhaft touristischer Ferienwohnungen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen (Quelle: Le Parisien).
- Wohnraum erschwinglicher und zugänglicher machen – bis zu 60.000 Sozial- und Zwischenmietwohnungen (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite und France24)
- Freihalten und Aktivierung von Leerstand-Wohnungen (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite)
- Massive Sanierungen im privaten Immobilienbestand – 35.000 Sozialwohnungen und Unterstützung bei der Renovierung von 200.000 Privathäusern (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite)
- Räume in leerstehenden Büros in Wohnungen umwandeln oder auflösen (Quelle: Le Monde)
- Höhere Stockwerke auf bestehenden Gebäuden errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen (Quelle: Le Monde)
- Active Maßnahmen zur Beschlagnahme leerstehender Wohnungen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten (Quelle: Ouest France)
- Einführung eines "Inter-Wohnungsteams" für Reparaturen (Quelle: France24)
- Aktives Vorgehen gegen langjährig leerstehende Wohnungen (über 5 Jahre) (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Kampf gegen Diskriminierung beim Zugang zu Wohnraum (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- Gründung einer Wohnschutzkommission, um die Mietpreisbremse flächendeckend durchzusetzen (Quelle: offizielle Kandidatenseite)
- "Null-Kind-auf-der-Strasse"-Plan und Schaffung von 4.000 Notunterkünften (Quelle: CNEWS)
- Zugängliche städtische Wohnungsversicherung, inklusive Schutz vor Bettwanzen (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite)
- Einführung einer städtischen Mietgarantie, basierend auf dem Visale-Programm (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite)
- Unterstützung bei der Barrierefreiheit von Wohngebäuden (Quelle: offizielle Kandidatenwebsite)
Sarah Knafo (Reconquête)
- Abschaffung der Mietpreisbindung in Paris.
- Beendung der städtischen Immobilien-Vorkaufsrechte.
- Moratorium für den Bau neuer sozialer Wohnungen während der gesamten Amtszeit.
- Einführung eines Förderprogramms für Wohneigentum für die Mittelschicht.
- Jährlicher Verkauf von rund 4.000 Sozialwohnungen, mit Vorrang für die Bewohner.
- Steuerbefreiung bei Immobilienübertragungen (Notargebühren) für Mieter, die ihre Sozialwohnung kaufen.
- 10-prozentige Reduzierung der Grunderwerbsteuer.
- Einführung einer digitalen App für die Zuweisung sozialer Wohnungen, basierend auf transparenten Kriterien und einem Punktesystem.
- Förderung der Fluktuation im sozialen Wohnungsbestand durch:
- Anreize zum Kauf,
- freiwilligen Auszug,
- Anwendung eines Solidaritätszuschlags bei Überschreiten der Einkommensgrenzen.
- Systematische Räumung von Mietern in Sozialwohnungen, die nachweislich schwere Störungen, wiederholte Mietrückstände oder Drogenhandel begehen, im rechtlichen Rahmen.
- Priorisierung beim Zugang zu sozialem Wohnraum für bestimmte Berufsgruppen (Frühförderung, Polizei, Feuerwehr, öffentlicher Krankenhausdienst).
- Umwandlung eines städtischen Gebäudes in eine exklusive Studierendenresidenz („Villa des Talents“).
- Abschaffung des bioklimatischen Flächennutzungsplans (PLU-b) und Aufhebung des „Stapelns“-Prinzips.
- Schnellere Bearbeitung von Baugenehmigungen.
- Haushaltssteuer um die Hälfte senken.
- Rückerstattung überschüssiger Grundsteuer an Eigentümer, die selbstwohnen.
- Halbierung der Müllabfuhrsteuer und der Straßenreinigungsgebühr (wohnungsbezogene Gebühren).
- Reduzierung der örtlichen Steuern in Paris, gestützt auf ein Sparprogramm der Stadt in Höhe von fast 10 Milliarden Euro (Le Parisien).
Thierry Mariani (Rassemblement National - UDR)
- Die Grundsteuer senken, finanziert durch einen umfassenden Spar- und Schuldenabbauplan (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
- Sichere Unterkünfte für Opfer häuslicher Gewalt schaffen und den Zugang zu kommunaler Rechtsberatung garantieren (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
- Die nationale Priorität beim Zugang zu sozialem Wohnungsbau stärken und gezielt Familien sowie Berufstätige fördern (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
- Die Entwicklung generationenübergreifender Wohngemeinschaften unterstützen, um Einsamkeit zu bekämpfen und den Austausch zwischen Studierenden und Senioren zu fördern (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
- Stadtplanung überdenken, um Wohnen, Mobilität und die Lebensqualität der Pariser harmonisch zu verbinden (Quelle: offizielle Kandidatenseite).
Marielle Saulnier (Lutte Ouvrière)
Bis zum 26. Februar 2026 sind auf der offiziellen Kandidatenseite noch keine konkreten Vorschläge oder Maßnahmen speziell zum Thema Wohnen veröffentlicht worden.
Nun bleibt Ihnen nur noch, diese Vorschläge im Detail zu prüfen.
Um Ihnen die Orientierung bei den wichtigsten Anliegen bezüglich der Verwaltung von Paris zu erleichtern, haben wir einen thematischen Überblick zusammengestellt. Alle Themen finden Sie nachstehend!



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