Sturm Nils: Zwei Départements in der Île-de-France wegen Hochwasserrisiko auf gelber Alarmstufe

Von Caroline de Sortiraparis · Fotos von My de Sortiraparis · Aktualisiert am 11. Februar 2026 um 21:10
Aufgrund des Durchzugs des Sturms Nils und der angekündigten starken Regenfälle sind in zwei Départements der Île-de-France Warnstufen auf Gelb für Hochwassergefahr ausgerufen worden. Hier ein Überblick zur aktuellen Lage.

Der Sturm Nils zieht in den kommenden Stunden über Frankreich hinweg. Météo France warnt vor einer neuen Tiefdrucklage, die "orkanartige Winde und heftige Niederschläge" mit sich bringen soll. Der Wetterdienst erklärt, dass mit Böen von "120 bis 140 km/h an der Atlantikküste, 100 bis 110 km/h im Südwesten des Landes, mit möglicherweise noch stärkeren Böen unter Gewittern, sowie 130 bis 150 km/h an der Mittelmeerküste" zu rechnen ist.

Folgen? Zahlreiche Departements sind am Abend des 11. Februar und am 12. Februar wegen starkem Regen, heftigen Winden und Überschwemmungen in Alarmbereitschaft. Am Mittwochabend sind zwei Regionen sogar rot risco: Gironde und Lot-et-Garonne. Zudem wird das Département Aude ab Donnerstag, dem 12. Februar, um 6 Uhr morgens ebenfalls in Rot wegen Windwarnung versetzt.

Was ist mit der Region Île-de-France? Der Ballungsraum um Paris sowie die sieben umliegenden Départements sind derzeit noch in Gelber Alarm wegen starker Winde.

pluie - météo - visuel actualitéspluie - météo - visuel actualitéspluie - météo - visuel actualitéspluie - météo - visuel actualités Sturm Nils: Paris und die gesamte Île-de-France im Warnlicht Gelb
Die Sturmböe Nils steht kurz davor, Frankreich zu treffen – mit heftigen Böen, neuen Regenfällen und der Gefahr erheblicher Überschwemmungen. Während am Mittwoch, dem 11. Februar, 19 Départements aufgrund von Regen, Hochwasser und starken Winden die Warnstufe Orange erreichen, werden es am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, bereits 24 sein. Die Île-de-France-Region ist momentan lediglich auf Gelb für stürmische Winde eingestuft. Hier ein aktueller Lagebericht. [Mehr lesen]

Doch zwei Départements in der Île-de-France stehen ebenfalls unter gelber Warnung „Hochwasser“ aufgrund der heftigem Niederschläge der letzten Tage und der erwarteten erheblichen Regenmengen in den kommenden Stunden. Betroffen sind das Seine-et-Marne und das Val-d’Oise.

Tempête Nils : deux départements d'Île-de-France en vigilance jaune pour cruesTempête Nils : deux départements d'Île-de-France en vigilance jaune pour cruesTempête Nils : deux départements d'Île-de-France en vigilance jaune pour cruesTempête Nils : deux départements d'Île-de-France en vigilance jaune pour crues
© Vigicrues

Wie Vigicrues erinnert, ist die gelbe Warnstufe eine „Gefahr durch Hochwasser, die zu Überschwemmungen und lokalen Schäden führen oder durch einen schnellen, gefährlichen Wasseranstieg gekennzeichnet sein kann. Besonders bei exponierten oder saisonalen Aktivitäten ist erhöhte Wachsamkeit erforderlich.

Im Osten der Île-de-France wird der Wasserstand des Petit Morin daher genau überwacht. « Nach den seit Montagabend andauernden Regenfällen steigen die Wasserstände in der gesamten Flusslinie des Petit Morin », erklärt Vigicrues. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass « eine erste Reaktion bereits in Jouarre (Vanry) zu beobachten ist. Die für diese Woche vorhergesagten Regenfälle werden den Wasserstand weiterhin steigen lassen ».

Der Val-d'Oise wurde ebenfalls vorsorglich auf Gelb-Warnstufe „Hochwasser“ gesetzt, nachdem in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch starke Regenfälle gefallen waren. Diese führten zu einem Anstieg der Wasserstände des Épte. Dadurch kam es in einigen Orten zu Überschwemmungen. Laut Vigicrues stabilisieren sich die Wasserstände derzeit, werden jedoch im Laufe des Tages wieder steigen, da mit den erwarteten Regenfällen am Mittwochabend zu rechnen ist.

 
Praktische Informationen

Offizielle Seite
www.vigicrues.gouv.fr

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