Paris und die Île-de-France bleiben am Mittwoch, den 18. Februar 2026 weiterhin unter gelber Unwetteralarm für Regen, Überschwemmungen und Hochwasser, so die Angaben des Météo-France. Während die anhaltenden Regenfälle seit mehr als einer Woche die Region nicht loslassen, steigt die Seine weiter an. Für den Abend besteht zudem die Gefahr von Schneefall in der Hauptstadt. Hier ein Überblick zur aktuellen Wetterlage, die uns definitiv weiterhin keinen Atem holen lässt.
Insgesamt sind 25 Départements für den heutigen Tag vom Météo-France mit Gelb-Watch für Regenüberschwemmungen eingestuft. Dazu gehören Paris (75), die Yvelines, die Seine-et-Marne, die Essonne, die Hauts-de-Seine, die Seine-Saint-Denis, die Val-de-Marne und das Val-d'Oise. Mit anderen Worten: Alle acht Départements der Île-de-France sind betroffen. Nach einer ersten Regenfront in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird im Tagesverlauf eine zweite Episode an der Atlantikküste erwartet, bei der die Niederschlagsmengen insgesamt 30 bis 50 mm erreichen könnten – lokal sogar bis zu 60 mm.
Neben dem Regen sind 19 Département am heutigen Mittwoch auch auf Gelbe Warnung vor Schnee und Glatteis. ZweiBetroffenheit in der Île-de-France betrifft direkt: die Seine-et-Marne (77) und das Val-d'Oise (95). Diese Warnung gilt auch für die Départements Aisne, Meuse, Pas-de-Calais, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Seine-Maritime, Ardennes, Eure, Oise, Vosges, Marne, Haute-Marne, Moselle, Haute-Saône, Somme, Meurthe-et-Moselle sowie das Gebiet von Belfort.
Nach Météo-France fällt heute Morgen in den niedrigen Lagen der Haute-Normandie und des südlichen Hauts-de-France Schneeregen, der sich bis in den Großraum Grand-Est erstreckt. Es werden 2 bis 3 cm Schnee erwartet, lokal sogar bis zu 5 cm in den ersten Höhenlagen. Für die Île-de-France spricht Meteo-Paris.com von zeitweiligen Regenfällen, die sich im Morgengrauen teilweise mit Schnee im Département Essonne mischen, bevor am Abend mildere Temperaturen eintreten. Dieser Schneefall ist weniger heftig als der letzte Sonntag, als die Île-de-France aufgrund einer orange Warnung vor Schnee und Glatteis mit 1 bis 5 cm Schneedecke im Überschwung war, doch auch diesmal gilt es, vorsichtig zu sein, vor allem auf den Straßen in der äußeren Peripherie.
Was die Hochwasserlage an der Seine betrifft, bleibt die Lage angespannt. Der Wasserstand des Flusses erreicht am Dienstagmorgen am Messpunkt Paris-Austerlitz 3,52 Meter, nachdem am Sonntagabend die kritische Marke von 3,20 m überschritten wurde. Dieser Grenzwert löst automatisch die Abriegelung der Flussuferstraßen in der Hauptstadt aus. Die Voie Georges Pompidou ist zwischen dem Tunneln der Tuileries und dem Henri-IV-Tunnel sowie zwischen der Brücke des Garigliano und Bir-Hakeim gesperrt. Die Fußgängerpromenaden im Parc Rives de Seine, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite, sind ebenfalls unpassierbar. Zahlreiche Kai und Häfen in den Arrondissements 1, 4, 12, 13 und 16 sind geschlossen. Die aktuelle Wasserstandsentwicklung der Seine wird in Echtzeit auf Vigicrues verfolgt. Während dieses Hochwasserereignis noch als klassisch für die Jahreszeit gilt, werden die erwarteten neuen Regenfälle am Mittwoch die Situation wahrscheinlich verschärfen und die Rückbildung verzögern.
Auf nationaler Ebene bleibt die Lage kritisch. Die Gironde, das Lot-et-Garonne und das Maine-et-Loire stehen weiterhin unter roter Hochwasser-Warnung, während die Charente-Maritime diesen Mittwoch ebenfalls dazugekommen ist. Das Finistère und der Morbihan sind auf orange Regen- und Hochwasser-Warnung umgestuft worden, da auf bereits gesättigten Böden mit erheblichen Niederschlägen gerechnet wird. Diese Überschwemmungskrise betrifft seit Wochen große Teile des Südwestens Frankreichs: Straßen sind gesperrt, Gebäude wurden geräumt, und tausende Haushalte sind ohne Strom.
Die Temperaturen in Île-de-France werden sich am Mittwoch zwischen 6°C und 9°C bewegen, so die Wettervorhersage von franceinfo. Natürlich sind die Verkehrsmittel im Blick, da die schlechten Wetterbedingungen zu Störungen führen könnten. Für aktuelle Verkehrsinformationen konsultieren wir IDF Mobilités, um die Lage in Echtzeit zu prüfen. Für Autofahrer führen die gesperrten Ufermauen regelmäßig zu starkem Stauverkehr während der Hauptverkehrszeiten, und das Risiko von Schneefällen in der äußeren Region kann die Fahrt am frühen Morgen erschweren. Kurz gesagt, der Mittwoch, 18. Februar 2026, reiht sich nahtlos ein in einen Februar, der in Île-de-France besonders launisch war, mit Stürmen, Überschwemmungen, Schneefällen und anhaltendem Regen. Die gute Nachricht: Ein Verwehen wird bereits für das Wochenende angekündigt, mit Temperaturen, die auf etwa 11 bis 13°C steigen, verbunden mit ruhigerem Wetter. Bis dahin gilt: Regenschirm und Gummistiefel nicht vergessen!















