Die Seine in Paris überflutet die Stadt und stört den Alltag der Anwohner und Autofahrer erheblich. Der Wasserstand des Flusses ist über die kritische Marke gestiegen, was die Schließung zahlreicher Uferstraßen und Verkehrsbehinderungen nach sich zieht. Vorhersagen für den Höchststand, geschlossene Quai-Bereiche, erhöhte Wachsamkeit: Hier die wichtigsten Infos, um sich auf die Situation einzustellen.
Aufgrund anhaltender Regenfälle bleibt die Seine weiterhin unter enger Beobachtung und sorgt weiterhin für Störungen im Straßenverkehr in Paris. Am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, erreichte der Fluss eine Höhe von 3,43 Metern am Messpunkt am Pont d'Austerlitz. Nach einem Höchststand von 3,54 Metern am Vortag wurde der erwartete Rückgang durch weitere Niederschläge gebremst. Die Prognosen sprechen von einer möglichen Hochwasserspitze um 3,55 Meter bis Freitag, was die Hauptstadt weiterhin in gelber Alarmstufe für Hochwasser und Regenfluten hält.
Angesichts der Gefahr von Überschwemmungenhat die Stadt Paris entschieden, etwa zwanzig Uferstraßen und gefährdete Hauptverkehrswege zu sperren. Laut franceinfo gelten diese Einschränkungen bis auf Weiteres und betreffen vor allem die unteren Quai, Tunnel und Hafenauffahrten, was den Verkehr insbesondere zu Stoßzeiten erheblich erschwert.
Straßensperrungen am Donnerstag, den 19. Februar 2026 in Paris
Zentrum von Paris:
- Markt-Neuf-Promenade
- Orléans-Promenade
- Barry-Platz und Vert-Galant-Felsen
- Uhrmacher-Promenade
- Goldschmied-Promenade
- Bourbon-Promenade
- Louvre-Hafen
- Tuileries-Hafen
- Tuileries-Tunnel
- Georges-Pompidou-Straße zwischen den Tuileries- und Henri-IV-Tunneln
Weitere Stadtviertel:
- Port Saint-Bernard (5. Bezirk)
- Port de la Tournelle (5. Bezirk)
- Saint-Pères-Hafen (6. Bezirk)
- Häfen von Solférino, Invaliden und Gros-Caillou (7. Bezirk)
- Konföderations- und Champs-Élysées-Hafen (8. Bezirk)
- Strecken unter der Brücke von Tolbiac (Häfen Bercy Nord und Süd – 12. Bezirk)
- Strecke unter der Brücke von Tolbiac (Hafen La Gare – 13. Bezirk)
- Ausfahrt des Parc André-Citroën zum unteren Javel-Hafen (15. Bezirk)
- Schwaneninsel nach dem Anleger am Grenelle-Brücke (16. Bezirk)
Trotz dieser Beschränkungen bleibt die Binnenschifffahrt erlaubt. Die Behörden raten dazu, Fahrten im Voraus zu planen und vorübergehend die niedrig gelegenen Uferbereiche während des Hochwassers zu meiden.
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