Im Sommer wieder in der Seine baden – ganz wie früher? Das ist ab Sommer 2026 in Paris und mehreren Gemeinden in der Île-de-France wieder möglich. Nach dem historischen Erfolg der ersten Saison im Jahr 2025 – über 100.000 Schwimmer an den drei Pariser Badestellen – hat die Regionalverwaltung die Wiedereröffnung der kostenlosen Badeorte in der Seine und Marne bestätigt, allerdings mit einigen Änderungen. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie Ihren Badeanzug anziehen.
Dieser Neuanfang ist das Ergebnis jahrelanger, umfassender Arbeiten, die das Erbe der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024 aufgreifen. Durch eine Investition von 1,4 Milliarden Euro im Rahmen des Plan Baignade konnte die Wasserqualität so deutlich verbessert werden, dass die lang ersehnte Rückkehr des Badens im freien Wasser im Fluss Seine möglich wurde – fast genau ein Jahrhundert nach dem Verbot.
Im Innerhalb von Paris bleiben zwei der drei im Jahr 2025 eröffneten Standorte unverändert bestehen. Der Bassin de Bercy im 12. Arrondissement, gelegen am Fuße der Simone-de-Beauvoir-Brücke gegenüber der François-Mitterrand-Bibliothek, bietet zwei sichere Badezonen sowie eine Sonnenterrasse und fasst 700 Personen, davon 300 gleichzeitig im Wasser. Es ist der größte und familienfreundlichste Standort in Paris. Der Grenelle-Arm im 15. Arrondissement, gegenüber der Île aux Cygnes mit Blick auf den Eiffelturm, kehrt ebenfalls mit einem flach abfallenden Becken für Kinder und Familien zurück, außerdem gibt es eine kostenlose Einführung ins Kajakfahren in der Nähe. Beide Standorte verfügen über Umkleidekabinen, Duschen und Rettungsstationen und sind weiterhin vollständig kostenlos.
Im Gegensatz dazu wird der Bras Marie (Zentrum Paris), am Fuße der Sully-Brücke gegenüber der Île Saint-Louis, seine Pontons nicht wieder öffnen. Seine Lage, direkt in einem stark befahrenen Wasserstraßenknotenpunkt, machte die Öffnungszeiten zu eingeschränkt. Die Stadt Paris hat sich deshalb für einen neuen Standort entschieden, der etwa 600 Meter näher an die Pont Louis-Philippe rückt — ebenfalls im 4. Arrondissement, mit einer klar abgegrenzten Zone zwischen diesem Brückenzug und dem Pont Marie. Die Tino-Rossi-Gärten im 5. Arrondissement werden ebenfalls noch geprüft — ein kleiner Rückblick auf die Geschichte, denn bereits im 16. und 17. Jahrhundert badeten die Pariser dort. Außerdem ist zu erwähnen, dass sowohl das Becken von La Villette als auch das Schwimmen im Canal Saint-Martin auch für den Sommer 2026 bestätigt wurden.
Baden in der Seine: Entdecken Sie den neuen Lieblingsort zum Schwimmen diesen Sommer, der das Bras Marie abgelöst hat
Seit 2025 ist das Baden in der Seine für Pariser im Sommer zur Realität geworden. Für die Saison 2026 öffnen drei kostenfreie und sichere Badezonen ihre Tore: Während Bercy und Grenelle ihren Platz behalten, wird das Strandbad am Bras Marie durch eine neue Station in südlicher Richtung ersetzt, zwischen der Pont Louis-Philippe und der Pont Maria. [Mehr lesen]
Ja, und Fans des Baden in Flüssen am Stadtrand von Paris werden sich freuen. Die Badeplätze in Joinville-le-Pont und Maisons-Alfort an der Marne werden auch im Sommer 2026 wieder geöffnet. Im vergangenen Jahr zog jeder Standort rund 50.000 Besucher an — ein klarer Beweis dafür, wie groß die Nachfrage in diesem Département tatsächlich ist.
Baden im Val-de-Marne: Beide Standorte in Joinville und Maisons-Alfort geöffnet
Diesen Sommer wird im Departement Val-de-Marne das Baden in offenen Gewässern mit zwei ersten Standorten in Maisons-Alfort und Joinville-le-Pont wieder aufgenommen, eine Premiere seit 1970. Bis 2026 werden vierzehn Zonen an den Flüssen Marne und Seine zugänglich sein, getragen von einem ehrgeizigen Umweltprojekt im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024. Wir verraten Ihnen alles. [Mehr lesen]
Im Gegensatz dazu wird Bry-sur-Marne, das auf eine dauerhafte Badeeinrichtung gehofft hatte, in dieser Saison doch nicht realisiert. Die Gemeinde muss sich mit einer vorübergehenden Badesaison von nur drei Tagen zufriedengeben.
Das große Highlight des Sommers 2026 ist definitiv die Seine-Saint-Denis, die mit der offiziellen Eröffnung eines Badesee-Standorts in Saint-Denis in die Fluten springt. In Neuilly-sur-Marne soll nach einem einmonatigen Test im Jahr 2025 eine permanente Badestelle eingerichtet werden – die genauen Termine stehen allerdings noch nicht fest. Diese Entwicklung passt in eine größere Initiative, die darauf abzielt, bis 2030 zahlreiche weitere Badeorte in der Île-de-France zu etablieren. Insgesamt werden 34 potenzielle Standorte entlang der Seine und Marne geprüft, um den Freizeit- und Erholungssuchenden mehr Optionen zu bieten.
Alle diese Badestellen sind Kostenlos, überwacht von Rettungsschwimmern und erfordern beim Eintritt einen Schwimmfähigkeitstest. Das Wasser wird täglich überprüft, und bei schlechtem Wetter oder Verschmutzung können die Zonen vorübergehend geschlossen werden. Kurz gesagt: Wenn Sie nach einer guten Möglichkeit suchen, sich in der Region abzukühlen, bieten die Seine und Marne im Sommer 2026 definitiv einiges. Schuhe und Badehose bereit!
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Baden im Val-de-Marne: Beide Standorte in Joinville und Maisons-Alfort geöffnet














