Seit dem 1. Mai 2026 richtet die Kampagne #MaiEnGris darauf aus, die Öffentlichkeit für Hirntumore zu sensibilisieren – über eine mitmachende Challenge in den sozialen Netzwerken. getragen von Patientinnen- und Patientenfamilien, engagierten Verbänden und Botschafterinnen des Institut du Cerveau, will diese Initiative die Sichtbarkeit einer Erkrankung erhöhen, die angesichts alarmierender Zahlen noch immer zu wenig mediale Aufmerksamkeit erhält.
Der Grundsatz der Kampagne beruht auf einer einfachen, symbolischen Geste: Im Mai eine graue Mütze tragen und anschließend ein Foto oder eine Story auf Instagram mit dem Hashtag #MaiInGrau teilen. Die Teilnehmenden werden außerdem dazu aufgefordert, weitere Personen zu markieren, damit die Botschaft verbreitet wird. Wer keine graue Mütze besitzt, kann alternativ auch einen Schwarz-Weiß-Filter verwenden.
Nach Angaben der Organisatoren erkranken in Frankreich jährlich rund 6.000 Menschen an Hirntumoren und sie sind die häufigste Todesursache bei Krebs im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter bis 35 Jahre. Bei den aggressivsten Formen, etwa Glioblastomen, beträgt die mediane Überlebenszeit rund 12 Monate, und die Behandlungen haben sich in fast drei Jahrzehnten kaum verändert.
Die Kampagne wird insbesondere von den Verbänden AmourAmourAmour, ARTC und ARTC Sud unterstützt, ebenso von Pauline Crucis und Alexandra Joffo-Curiel, Botschafterinnen des Institut du Cerveau. Drei Höhepunkte prägen diese Mobilisierung:
Diese Mobilisierung fällt zudem in eine Phase, in der mehrere gemeinnützige Initiativen darauf abzielen, die Begleitung von Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie der betroffenen Pflegekräfte zu stärken, die mit Hirntumoren konfrontiert sind. Man kann insbesondere Folgendes nennen: die Franck Joffo‑Vereinigung, die den Pflegekräften der AP‑HP juristische Unterstützung bietet.
Mit dieser digitalen, bürgernahen Kampagne wollen die Organisatoren das öffentliche Bewusstsein stärken und auf den Finanzbedarf der Forschung zu Gehirntumoren aufmerksam machen.















