Die rote Hitzewarnstufe gilt weiterhin in Paris und der gesamten Île-de-France an diesem Mittwoch, dem 24. und Donnerstag, dem 25. Juni 2026, mit Temperaturen um die 40°C und unruhigen Nächten. Météo-France bestätigt die Verlängerung dieses außergewöhnlich intensiven Hitze-Ereignisses, vergleichbar mit der Hitzewelle von August 2003.
Paris und ganz Île-de-France bleiben an diesem Donnerstag, dem 25. Juni 2026, von Météo-France unter einer roten Hitzewarnstufe eingestuft. Nach der Auslösung der orangefarbenen Alarmstufe am 18. Juni, gefolgt vom roten Warnniveau ab dem 21. Juni, erlebt die Hauptstadt mit ihrem inneren Umfeld (Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne) erneut sengende Tage. Die Höchstwerte liegen zwischen 39 und 42 °C, und die Nächte fallen nicht mehr unter 25 bis 26 °C. Das Bulletin von Météo-France bestätigt die Fortführung des Episoden, die als außergewöhnlich intensiv bezeichnet wird, ähnlich der Hitzewelle von August 2003, jedoch mit einer bislang beispiellosen Frühstarts.
Am Mittwoch, dem 24. Juni, zeigte das Thermometer um 5 Uhr an der Messstation Paris Montsouris bereits 26 °C – nächtliche Werte, potenziell neu für die Saison. Die extreme Hitze hat sich sogar bis in die Hauts-de-France ausgebreitet, wo die Départements der Aisne, der Somme, des Nord und des Pas-de-Calais ab Mittwochmittag um 12 Uhr die rote Alarmstufe erreicht haben.
Die rote Warnstufe ist die höchste Alarmstufe im nationalen Hitzewellen-Plan. Sie wird ausgerufen, wenn die Episode durch ihre Dauer, ihre Intensität und ihre geographische Ausdehnung außergewöhnlich ist und gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann, die die gesamte Bevölkerung betreffen – nicht nur vulnerable Gruppen.
Nach Angaben von Météo-France markiert der Donnerstag das angekündigte Ende der Hitzewelle, mit Höchstwerten, die im gesamten Île-de-France weiterhin um die 40 °C pendeln, von Cergy (95) bis Melun (77). Es sind neue Rekorde zu erwarten, sogar über alle Monate hinweg. Der Tag verspricht erneut drückende Hitze.
Das ist die Frage, die sich alle stellen. Den Prognosen zufolge dürfte sich ab der Atlantikküste ab dem Freitag, dem 26. Juni allmählich eine Abkühlung ankündigen – eine Zeitspanne, die Météo-France für Île-de-France noch vorsichtig zu bestätigen scheinen. An der Mittelmeerküste kehren Var, Bouches-du-Rhône und Vaucluse zudem bereits ab 6 Uhr am Donnerstag wieder in Warnstufe Gelb zurück.
Für Paris und das Umland dürfte sich die Hitze auch am Freitag weiter festsetzen, zwischen 35 und 38 °C, weit entfernt von einer wirklichen Entlastung. Das Wochenende der 27. und 28. Juni könnte eine deutlichere Linderung bringen, mit möglichen Gewittern. Allerdings gilt: Man sollte nicht zu optimistisch sein – in den seit mehr als einer Woche überhitzten Wohnungen kühlt es sich nicht über Nacht, selbst wenn die Außentemperaturen um ein paar Grad sinken. Um die Entwicklung nachzuverfolgen, konsultiert man die carte de vigilance Météo-France, die zweimal täglich aktualisiert wird.
Die Hitzewelle verschärft auch die Luftverschmutzung. Laut Airparif, dem Überwachungsverband für die Luftqualität in Île-de-France, liegen die Ozonkonzentrationen deutlich über der üblichen Schwelle von 180 µg/m³. Als Reaktion behält die Präfektur der Polizei die Maßnahmen zur differenzierten Verkehrsführung bei: Nur Fahrzeuge mit einer Crit'Air-Vignette der Stufen 0, 1 und 2 dürfen im durch die A86 begrenzten Gebiet fahren, und die Tempolimits bleiben auf den betroffenen Strecken um 20 km/h reduziert. Um zu prüfen, ob Ihr Fahrzeug zugelassen ist, gehen Sie auf certificat-air.gouv.fr.
Im Verkehrsbereich führt die enorme Hitze zu Ausfällen von Zügen auf einigen Linien der Île-de-France. Man plant seine Reisen im Vorfeld über oui.sncf und konsultiert den ausführlichen Überblick von Sortiraparis zu den Verkehrsstörungen in der Île-de-France infolge der Hitzewelle.
Bei diesen Temperaturen kann selbst junges, gesundes Personal einen Hitzeschlag erleiden. Die ARS Île-de-France und die Stadt Paris erinnern an die richtigen Verhaltensregeln:
Die Hauptstadt zählt fast 1 400 Kühlinseln, die kostenlos zugänglich sind: schattige Parks, Museen, Bibliotheken, Schwimmbäder und religiöse Bauwerke. Dabei ist zu beachten, dass viele Museen, Denkmäler und Kulturorte wegen der Hitze ihre Öffnungszeiten anpassen oder schließen. Es lohnt sich, vor dem Weggehen nachzufragen. Die gebührenfreie Hotline Canicule Info Service (0 800 06 66 66) ist von 9 bis 19 Uhr erreichbar, um Rat zu geben, und man sollte daran denken, besonders älteren oder isolierten Nachbarn Bescheid zu geben, die dieser anhaltenden Hitze besonders vulnerabel sind.















