In Anlehnung an die Pop-Art, ohne sich ihr ausschließlich zu verschreiben, schöpfte Hockney aus der Landschaftsmalerei, dem Kubismus zur Vielfältigkeit der Perspektiven, der Fotografie und später aus digitalen Mitteln. Zu seinen bekanntesten Werken gehört nach wie vor das Kalifornien der 1960er und 1970er Jahre: A Bigger Splash (1967) mit dem unbewegten Pool, der durch eine Spritzverletzung gestört wird, Portrait of an Artist (Pool with Two Figures) (1972) und Mr and Mrs Clark and Percy (1970-1971).
In Paris wurde sein Werk mehrfach hervorgehoben. Das Centre Pompidou widmete ihm 1999 die Ausstellung David Hockney, Raum/Landschaft, gefolgt von einer großen Retrospektive im Jahr 2017, organisiert mit der Tate Britain und dem Metropolitan Museum of Art. Der Orangerie präsentierte 2021 A Year in Normandie, eine lange iPad-Zeichnung, inspiriert von den Normandie-Saisons und im Dialog mit den Nymphéas von Monet. Schließlich empfängt die Fondation Louis Vuitton im Jahr 2025 David Hockney 25, eine umfassende Ausstellung, die mehr als 400 Werke umfasst und mehrere Jahrzehnte seines Schaffens abdeckt.
Ohne auf spektakuläre Effekte zu setzen, hat Hockney vor allem die Grenzen der Malerei verschoben: Von der Leinwand zur Fotografie, vom Polaroid zum iPad, hat er derselben einfachen Frage weiterverfolgt — wie lässt sich die Welt darstellen, wenn sich unsere Sichtweise ständig verändert.
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