Es handelt sich um eine Entscheidung, die die Vorbereitungen für den 14. Juli im gesamten Département durcheinanderbringt. Die Präfektin der Essonne (91) hat am Dienstag, dem 7. Juli 2026, drei Verfügungen unterzeichnet, die Feuerwerke sowie den Zugang zu den Wald- und Forstgebieten von mehr als einem halben Hektar untersagen, und dies bis einschließlich Mittwoch, dem 15. Juli 2026. Grund ist ein Brandrisiko, das von Météo-France als "sehr hoch" eingestuft wird. Die Abteilung steht deshalb unter roter Waldbrandwarnung, eine Premiere für die Essonne, die bereits von der Orangenen-Warnstufe wegen Hitzewelle betroffen war.
Das Départment Île-de-France gehört damit zu den drei einzigen Gebieten Frankreichs, die auf das höchste Alarmniveau umgestellt wurden, neben den Départements Deux-Sèvres und Vaucluse. Die Vegetationstrockenheit, Temperaturen von rund 35 Grad und Sturmböen von bis zu 40 km/h bilden eine Mischung, die von den Feuerwehren befürchtet wird.
Das ist die Maßnahme, die bei vielen wohl auf Unmut stoßen wird. Vom 7. bis 15. Juli 2026 ist das Zünden von Feuerwerk in sämtlichen öffentlichen und privaten Außenbereichen des Essonne strikt untersagt. Das Verbot gilt auch für Festfeuer, Feuer der Freude und Lagerfeuer.
Direkte Folge: Die Gemeinden, die die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag vorbereitet hatten, müssen ihre Feuerwerks-Events absagen oder verschieben. Die Stadt Bondoufle und Brunoy haben bereits die Absage ihres Feuerwerks zum Nationalfeiertag bekanntgegeben, und auch weitere Gemeinden dürften in den kommenden Tagen folgen. "Aufgrund des hohen Risikos von Auslösung und Ausbreitung von Bränden setzen drei prefekturale Verfügungen temporäre Beschränkungen und Verbote in Kraft, um Personen, Eigentum und Naturräume zu schützen", heißt es in der Mitteilung der Präfektur Essonne.
Wenn Sie zum Nationalfeiertag den Blick in den Himmel richten wollten, sollten Sie besser die Nachbar-Departements ins Visier nehmen. Wir haben das vollständige Programm der Feuerwerke am 13. und 14. Juli 2026 in Paris und Île-de-France zusammengestellt, ebenso wie den Guide zu Feuerwerken im Essonne (91), der laufend mit Absagen aktualisiert wird.
Die Antwort lautet Nein, und das Verbot gilt weitreichend. Bis einschließlich dem 15. Juli 2026 ist der Zugang zu allen Waldbeständen und Waldflächen im Département Essonne mit einer Größe von mehr als 0,5 Hektar – öffentlich wie privat – für die Öffentlichkeit untersagt, ebenso wie die Bereiche bis 200 Meter von diesen Beständen. Waldwege, Wanderwege und Waldparzellen sind betroffen.
Auch die Fachleute bleiben nicht verschont: Tätigkeiten, bei denen ein Werkzeug oder eine motorbetriebene oder elektrische Maschine eingesetzt wird, oder jegliches Gerät, das Feuer oder Wärme erzeugt, sind im betroffenen Gebiet von 13:00 bis 22:00 Uhr untersagt. Organisierte Veranstaltungen, die weniger als 200 Meter von den Massiven entfernt stattfinden, sind ebenfalls ausgesetzt.
Der dritte Erlass richtet sich ausdrücklich an den Forêt domaniale des Trois Pignons, jenes bei Kletterern und Wanderern beliebte Massiv, das sich zwischen dem Essonne und der Seine-et-Marne (77) erstreckt. Die Benutzung ist bis einschließlich 15. Juli 2026 in den essonniensischen wie den seine-et-marnais Bereichen untersagt, eine Maßnahme, die bereits während des vorherigen Hitzewalles im benachbarten Massiv Fontainebleau galt, das vom Office national des forêts verwaltet wird.
"Die Beachtung dieser Einschränkungen ist unerlässlich, um Brandherde zu verhindern und die Sicherheit aller zu gewährleisten", erinnert der Départementale Feuerwehr- und Rettungsdienst Essonne. Im Brandfall bleibt der bewährte Ablauf derselbe: Sich in Sicherheit bringen und umgehend Hilfe rufen, unter den Nummern 112 oder 110.
Termine und Öffnungszeiten
Von 7. Juli 2026 bis 15. Juli 2026















