Die Nuit des Musées kehrt an diesem Samstag, dem 23. Mai 2026, nach Paris und Île-de-France zurück. Diese kulturelle Veranstaltung, die auf europäischer Ebene stattfindet, lädt uns ein, unser Erbe neu zu entdecken – durch nächtliche, oft kostenfreie Führungen durch teilnehmende Museen, aber auch durch Monumente, Schlösser und weitere kulturelle Orte. Diese Programme werden in der Regel durch Workshops und außergewöhnliche Aktionen bereichert.
Es ist auch die Gelegenheit, das Erbe der Île-de-France zu entdecken und nahegelegene Schätze vor Ort zu erkunden. In der Essonne wartet ein wunderbares Programm auf Sie. Diesmal nehmen wir Sie mit nach Athis-Mons, um Ihnen zu zeigen, was Sie in der Maison de Banlieue et de l'Architecture im Rahmen der Nuit des Musées 2026 erwartet.
Die Maison de Banlieue et de l'Architecture ist"das 1999 eröffneteZentrum für die Interpretation der städtischen Umwelt, des Kulturerbes in den Vorstädten undder Architektur", dessen Ziel es ist, den Blick auf die Vorstädte von Essonne und insbesondere auf die Städte "der bescheidenen Kunst und der einfachen Geschichten" zu verändern! Auch wenn das Maison de Banlieue kein Museum im eigentlichen Sinne ist, so ist es doch ein geschichtsträchtiger Ort, den es zu entdecken gilt, wenn man das architektonische Erbe derEssonne kennen lernen möchte.
Kommen Sie und entdecken Sie die neue Ausstellung "Matières à bâtir - Saison 1. Matériaux et vies bâtisseuses, des sols aux architectures franciliennes" der Maison de banlieue et de l'architecture, präsentiert vom 16. April bis 12. Dezember 2026.
Eintritt frei
Über die Ausstellung:
Wovon erzählt das Material, aus dem das Pariser Umland besteht? Meulière-Steine der Siedlungen mit Einfamilienhäusern, Lehm der ersten Arbeiterwohnsiedlungen, Sand des Nachkriegsbetons: Jede dieser Ressourcen erzählt eine Geschichte des Gebiets und der Verbindung zwischen Boden und Bauwerk.
Eine Umweltgeschichte der Böden und der erschlossenen, transformierten oder verlassenen Landschaften; eine Sozialgeschichte der Frauen und Männer, die extrahierten, verarbeitet und gebaut haben; eine Geschichte der Techniken, verbunden mit den politischen Entscheidungen zur Raumordnung.
Diese historische Perspektive hilft, die aktuellen Umwelt- und Sozialfragen besser zu verstehen. Welche Rolle können heute die verschiedenen Akteure der Lieferketten bei der Rückführung der Ressourcen in die lokale Region spielen?
Im Rahmen der Europäischen Nacht der Museen laden wir Sie ein, Athis-Mons durch die Materie seiner Architekturen und die soziale Geschichte, die sie tragen, neu zu entdecken.
Nach einem urbanen Rundgang durch das Val-Quartier und das Zentrum von Athis-Mons endet der Abend bewusst mit einer Führung durch die Ausstellung „Matières à bâtir. Saison 1: Materialien und bauende Leben, von Böden bis zu frankreichischen Architekturen“ der Maison de banlieue et de l'architecture, um diese Auseinandersetzung mit Materialien und ihrer Rolle bei der Transformation des Vororts zu vertiefen.
Die Ausstellung präsentiert sich in der Maison de banlieue et de l'architecture vom 16. April bis zum 12. Dezember 2026.
Diese Führung ergänzt den urbanen Spaziergang „Matières urbaines au crépuscule“.
Gesamtdauer der Veranstaltung: 4 Stunden (Spaziergang + Imbiss + Ausstellung)
Ablauf des Abends:
* 17:00–18:45 Uhr: Spaziergang im Val d’Athis-Mons
* 18:45–19:15 Uhr: Picknick im Avaucourt-Park hinter dem Rathaus von Athis-Mons (bei gutem Wetter)
* 19:15–20:00 Uhr: Spaziergang durch das Stadtzentrum von Athis-Mons
* 20:00–21:00 Uhr: Besuch der Ausstellung Matières à bâtir
Über die Ausstellung:
Wovon erzählt uns das Material, aus dem die Pariser Vorstädte bestehen? Meulière aus den Reihen der Einfamilienhaus-Siedlungen, Lehm aus den ersten Arbeiterstädten, Sand aus dem Nachkriegsbeton – jede dieser Ressourcen schenkt uns eine Geschichte über das Territorium und das Verhältnis zwischen Boden und Bauten.
Eine Umweltgeschichte der Bodenarten und Landschaften, die genutzt, verwandelt oder aufgegeben wurden; eine Sozialgeschichte von Frauen und Männern, die abbauten, verarbeiteten und bauten; eine Geschichte der Techniken, verknüpft mit politischen Weichenstellungen in der Raumplanung.
Dieser historische Blick hilft, aktuelle Umwelt- und Sozialfragen besser zu verstehen. Welche Rollen können heute die verschiedenen Akteure der Wertschöpfungsketten bei der Lokalisierung von Ressourcen spielen?
Termine und Öffnungszeiten
Am 23. Mai 2026
Standort
maison de Banlieue et de l'Architecrture (Haus der Vorstädte und der Architektur)
41 Rue Geneviève Anthonioz-de Gaulle
91200 Athis Mons
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.maisondebanlieue.fr