Das Hellfest hat seine Türen wieder geöffnet – zum größten Vergnügen der metalheads! Das Hellfest kehrt nach Clisson zurück und verspricht vier Tage mit extremer Musik, roher Wut und guter Laune! Neuheiten und erste Favoriten der 19. Ausgabe des Hellfest... Ein bildlicher Rückblick auf den Tag Donnerstag, 18. Juni 2026, geprägt von Auftritten von Mikkey Dee, seinen Freunden, von Rivers of Nihil oder den Norwegern Borknagar sowie die Hommage an Ozzy Osbourne.




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Eine der ersten Neuerungen in diesem Jahr: die enorme Statue zu Ehren des verstorbenen Prinzen der Dunkelheit, der am 22. Juli 2025 im Alter von 76 Jahren von uns ging. Der Hellfest würdigt Ozzy Osbourne auf seine Weise. Seit dem 17. Juni ist sie zu sehen: eine imposante 7 Meter hohe Skulptur, entworfen vom französischen Künstler Philippe Pasqua, der bereits für den berühmten silbernen Schädel auf dem Gelände verantwortlich zeichnet.




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Mikkey Dee war am Hellfest an diesem Donnerstag, dem 18. Juni, nicht an der Seite von Scorpions, zu denen er 2016 gestoßen ist, sondern um das Erbe von Motörhead zu feiern, dessen Schlagzeuger er mehr als 22 Jahre lang war! Umgeben von seinen Freunden legte der schwedische Schlagzeuger also Lemmy Kilmister und Phil Campbell die Ehre ab, indem er eine Reihe klassischer Stücke interpretierte! Und die Festivalbesucher fanden’s großartig, sie gingen schnell ins Pogospiel und Slam.
Die Zuschauer der Temple konnten zur selben Zeit die österreichische Band Perchta entdecken, getragen von der mächtigen Stimme ihrer Sängerin und Musikerin Frau Percht und verortet im Folk-Black-Metal-Genre. Mit einem unregelmäßigen, zutiefst mystischen Set zeigte sich das Ensemble: Sie mischten zeremonielle Passagen, umgeben von folkloristischen Instrumenten, mit donnernden Klangflächen.
Wie jedes Jahr drängen sich die Besucher vor dem The Sanctuary, wo das offizielle Hellfest-Merchandise verkauft wird. Diesen Donnerstagnachmittag zieht sich die Schlange nahezu bis zur Bühne Altar. Trotz des Andrangs nehmen sich viele Zeit, eines der T-Shirts, Hoodies oder Accessoires zu ergattern, die in diesem Jahr das 19. Festivaljubiläum zieren, wie den Ozzzy-Plüsch. Und manche lassen ihre Freude nicht unbemerkt, wenn sie mit ihren Taschen voller Merch aus dem The Sanctuary treten!
Alle Wege führen dazu, sich angesichts der heute auf dem Gelände herrschenden extremen Hitze zu erfrischen. Es gibt jene, die sehr viel Wasser trinken – wodurch sich zudem lange Schlangen vor den verschiedenen Wasserstellen bilden. Und es gibt andere, die sich unter die Wasserstrahlen wagen, nass wieder herauskommen – aber erfrischt!




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Rückblick auf die Mainstage, um das Set von The Pretty Reckless zu entdecken, getragen von der charismatischen Frontfrau Taylor Momsen. Die amerikanische Band, die in den letzten Tourneen mehrmals AC/DC als Vorgruppe begleitet hat, gehört heute zu den Gewohnheiten großer Bühnen. Vor zehntausenden Festivalbesuchern aufzutreten, macht ihnen daher keine Angst mehr. Und die Truppe wirkte auf der Bühne auch wirklich souverän, lieferte ein ordentlich rockiges Set – ganz nach ihrem Geschmack!




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Beim Hellfest gibt es die Festivalbesucher, die sich die Konzerte ruhig ansehen – stehend, sitzend oder am Ende des Tages sogar liegend. Und dann gibt es die anderen, die richtig aufdrehen: Pogos, Circle Pit, Wall of Death oder Slam – wie dieser Festivalbesucher, der sich für die Gelegenheit als Jesus Christus verkleidet hat!




8/10
Eine ganz andere Atmosphäre, eine neue Bühne mit Rivers of Nihil. Auf der Altar-Bühne sorgt die Pennsylvanianische Band, die sich dem progressiven Death Metal widmet, dafür, dass sich das Publikum rasch ins Schwitzen bringt – dank technischer Präzision und von seltener Intensität. Wir schätzen ihre Energie und Originalität, die sie nicht scheuen, ihren kraftvollen Stücken auch ein paar Saxophon-Noten zuzufügen. Der erste echte Lieblingsmoment des ersten Tages!




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Es war eine wunderbare Reise durch Skandinavien, die uns Borknagar beschert hat – eine norwegische Band, die Black Metal mit folkig-vikingischen Einflüssen verbindet. An diesem Donnerstagabend auf der Temple-Bühne ließen die Nordmänner urtümliche norwegische Traditionslinien wiederaufleben und präsentierten eine belebende, inspirierende Erfahrung mitten im unwirtlichen Wald. Zweiter Lieblingsmoment dieses 18. Juni!




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Um die Skulptur zu enthüllen, die dem Prinzen der Dunkelheit gewidmet ist, hatte das Hellfest einen besonderen Moment direkt nach dem Auftritt von Alice Cooper angekündigt. Um 23:30 Uhr flimmern dann die Bildschirme der Mainstages Bilder von Ozzy, sowohl neuem als auch älterem Material. Die Stimmung steigt noch einmal, als der Song „Mama, I’m Coming Home“ ertönt; ein Titel, den der britische Künstler bei seinem Abschiedskonzert in Birmingham im Sommer 2025 interpretierte. Im Publikum skandieren einige nach Ozzy rufen und singen den Refrain von „Mama I’m Coming Home“ mit. Ursprünglich angekündigt, war Sharon Osbourne schließlich nicht in Clisson anwesend, wegen einer stationären Behandlung zu Beginn der Woche. Diese Ozzy-Osbourne-Ehrung endete schließlich mit einem wunderbaren Feuerwerk, das niemand erwartet hatte.
Man vergisst nicht das Shock-Rock-Konzert von Alice Cooper, die ultra gelungene Show der schwedischen Supergroup The Halo Effect und das donnernde Set der Franzosen von Igorrr. Die Fans des französischen Ensembles drängten sich zudem zahlreich vor der Altar-Bühne, so stark, dass selbst ein Durchkommen kaum noch möglich war.
Fortsetzung des Programms am Freitag, dem 19. Juni, mit unter anderem Auftritten von Iron Maiden, Sepultura, Mastodon und The Gathering!
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Standort
Website des Hellfests
Rue du Champ Louet
44190 Clisson
Offizielle Seite
hellfest.fr















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