Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama und rund ein Dutzend weiterer Künstlerkollegen greifen die Fondation Cartier pour l'art contemporain auf, vom 22. Oktober 2026 bis zum 28. Februar 2027. In allen Ebenen der Fondation präsentiert der Künstler seine Werke und Installationen, die die Geschichte und die Kultur Ghanas erzählen.
Die Ausstellung Die Zeit der Ernten vereint neu geschaffene Arbeiten, die eigens für die Fondation Cartier entstanden sind, sowie ikonische Installationen aus dem Umfeld von Ibrahim Mahama, die für die Schau neu interpretiert wurden. Diese Werke werden im gesamten Ausstellungsbereich der Fondation präsentiert, auf einem großzügigen Rundgang, der die Karriere des Künstlers widerspiegelt.
Ibrahim Mahama lässt sich von seinem Heimatland inspirieren, um seine Werke zu schaffen. Koloniales und postkoloniales Erbe, Politik, Arbeit und Industrie, der Fluss von Gütern, Restitution des Kulturerbes, Degrowth – mit seiner Kunst möchte Mahama Ghana, seine einzigartige Kultur und die künftigen Perspektiven des Landes ins Bewusstsein rücken. In seinen Arbeiten thematisiert der Künstler die Unabhängigkeit des Landes, den Putsch von 1966 und die Großfabrik, die die Dezentralisierungspolitik des ersten ghanaischen Präsidenten symbolisierte...
Der Künstler arbeitet auch mit lokalen zeitgenössischen Künstlern zusammen. Diese Kollaborationen werden in der Stiftung ausgestellt und veranschaulichen die Kraft und Bedeutung der Kunst in der Kultur.
Fotografien, bildende Kunstwerke, Gemälde, Siebdrucke und Textilkreationen, Installationen: all diese Künstler erzählen die Geschichte ihres Landes, rücken die Menschen ins Zentrum, die es lebendig machen, erinnern an Traditionen und an die Veränderungen, die die Gesellschaft geprägt haben... Durch die Kunst investieren Ibrahim Mahama und seine Kollegen in ihre Kultur und die Zukunft ihres Landes.
Die Ausstellung erstreckt sich über alle Räume der Stiftung: Auf mehreren Ebenen stößt man auf ein ausgesprochen vielfältiges Spektrum an Werken. Zeitgenössische Kreationen stehen miteinander im Dialog, Welten vermischen sich. Der Besuchsverlauf wirkt teils etwas unstrukturiert: Die Räume der Stiftung wirken labyrinthartig. Das Kunstzentrum ist sehr groß, die Besucher folgen keinem festen Rundgang. Diese Freiheit ist spannend, sie erlaubt es, die Werke aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, doch leicht verirrt man sich und läuft Gefahr, einige Arbeiten zu übersehen.
Viele dieser Installationen tragen symbolische Bedeutungen: Um diese versteckten Botschaften zu verstehen, muss man sich Zeit nehmen, die Beschriftungen im Ausstellungsraum zu lesen und die Werke in Ruhe zu betrachten, um jedes Detail zu erfassen.
Besuchen Sie die Fondation Cartier, um Ghana und seine Künstler kennenzulernen — schon ab dem Herbst 2026 in Paris.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Von 22. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Standort
Cartier-Stiftung für zeitgenössische Kunst
2 Place du Palais Royal
75001 Paris 1
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Infos zur Barrierefreiheit
Tarife
Tarif réduit : €10
Plein tarif : €15
Offizielle Seite
www.fondationcartier.com



























