Nach der Linie 13, die 1911 eingeweiht wurde, musste man an eine Linie 14 denken! Auch wenn man denkt, dass es sich um eine neue Linie mit automatischen, modernen und schnellen Zügen handelt, die immerhin schon aus dem Jahr 1998 stammen, gab es sie in einer anderen Version schon lange vor diesem Datum. Als die Nord-Süd-Gesellschaft 1931 von ihrer Konkurrentin, der Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris, geschluckt wurde, wurden die Linien A und B zu den Linien 12 und 13. Letztere war jedoch nicht so lang wie heute und endete im Süden in Saint-Lazare.
Um den Süden der Hauptstadt zu erschließen, wurde daher eine neue Linie zwischen Montparnasse und Porte de Vanves beschlossen, die die Nummer 14 trug. Sie wurde 1936 fertiggestellt und seit 1923 mit einem Abschnitt der Linie 10 verbunden, die damals in Invalides begann und bis Duroc führte, bevor sie Vaneau erreichte. Von ihrer Linie abgetrennt, schloss sie sich der neuen Linie 14 an, die bis Mitte der 1970er Jahre in Betrieb blieb.
Erst die Einrichtung der Stationen Miromesnil 1973 und Champs Élysées Clémenceau 1976 änderte alles und leitete ihre Verbindung mit der Linie 13 ein, die sie vollständig aufnahm. So wurde sie 1976 im Süden bis Châtillon-Montrouge verlängert und im Norden durch den Bau eines Abschnitts zwischen Invalides und Saint-Lazare über Miromesnil verbunden.
Linie 14: Verlängerung eingeweiht, Wissenswertes über neue Bahnhöfe
Die Linie 14, die als "Rückgrat" des Grand Paris Express gilt, wird nun auch im Norden und Süden verlängert. Seit Montag, dem 24. Juni 2024, verbindet die Linie 14 den Flughafen Orly mit Saint-Denis Pleyel in 40 Minuten. Hier finden Sie alles, was Sie über die Verlängerung der berühmten Linie 14 in Paris und der Île-de-France wissen müssen. [Mehr lesen]



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