In der ganzen Île-de-France verstecken sich kulturelle Stätten in Gebäuden mit einer überraschenden Vergangenheit. In Milly-la-Forêt, in der Essonne, gilt das Espace culturel Paul Bédu als schönes Beispiel: Hier hat aus einer alten Jungenschule ein Kunstzentrum geworden, in dem man heute Werke bewundern, durch die Ausstellungsräume schlendern und einen Teil des francilien Kulturerbes entdecken kann.
Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der Geschichte von Paul Bédu und vor allem mit der von seiner Ehefrau Gabrielle Lagarde, der Initiatorin des Projekts eines Kunstzentrums. 1990 vermacht sie der Stadt die Sammlung ihres Mannes und unterstützt die Umgestaltung des Gebäudes, damit sie der Öffentlichkeit unter guten Bedingungen zugänglich gemacht werden kann. Der Ort eröffnet daraufhin als kommunales Kulturzentrum im Jahr 2000.
Hier gibt es mehr als 200 Kunstwerke, die Besuchern präsentiert werden. Die Sammlung von Paul Bédu umfasst Zeichnungen, Gemälde und Kunstgegenstände und legt einen Schwerpunkt auf die französische Malerei des 20. Jahrhunderts. Landschaften, Porträts, Stillleben, Genreszenen und Blickwinkel auf Paris begegnen sich im Werkbestand von Künstlern wie Charles Camoin, Marie Laurencin, Jean Cocteau oder Niki de Saint Phalle.
Die Einrichtung lebt zudem von einem ganzjährigen Programm mit Höhepunkten, die besonders bei der Nuit des Musées einschlagen. Zwischen dem centre culturel Paul Bédu, dem Cyclop oder der Krypta des Moustier, reihen sich in Milly-la-Forêt eindeutig lohnende Besuchsmöglichkeiten für Kunstliebhaber!
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Standort
Kulturzentrum Paul Bédu
8 bis Rue Farnault
91490 Milly la Foret















