Das Théâtre de la Ville bietet einen einzigartigen Abend mit drei choreografischen Vorschlägen im Zeichen der Geste, des Gedächtnisses und der Identität. Mit Petites Perceptions von Noé Soulier, La Rumeur von Maud Blandel und A Body of Rumours von Liam Francis stellt dieser Abend Werke aus unterschiedlichen künstlerischen Kontexten einander gegenüber, die jedoch von der gleichen Aufmerksamkeit für die Bewegung in ihrer Komplexität durchdrungen sind.
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Das 2010 uraufgeführte Stück Petites Perceptions von Noé Soulier hat sich als Meilenstein des zeitgenössischen Repertoires etabliert. Dieses Trio, das seinem Autor den ersten Preis des Wettbewerbs Danse élargie einbrachte, erforscht eine gestische Grammatik, bei der jede Bewegung an der Grenze zwischen Wahrnehmung und Absicht entsteht. Noé Soulier, der heute das Centre national de danse contemporaine in Angers leitet, legte dort bereits den Grundstein für seine Forschung über die Körpersprache als Vektor des Denkens.
Mit La Rumeur lädt Maud Blandel zwanzig Studenten des CNDC ein, den Begriff der Übertragung und der Identität durch ein kollektives Schreiben zu hinterfragen. Die zunächst einfachen oder alltäglichen Gesten werden metamorphosiert und verzerrt, bis sie ein physisches Gerücht erzeugen, das sich im Raum ausbreitet. Die Vielfältigkeit der Körper wird hier zu einer Ablehnung der Uniformierung und einem Lob der Einzigartigkeit.
Das Stück A Body of Rumours des britischen Tänzers und Choreografen Liam Francis schließlich hinterfragt den Begriff der Gemeinschaft in einer zugleich intimen und offenen Handschrift. Der ehemalige Interpret des Balletts Rambert zeigt ein Trio, in dem die Verbindung zwischen den Körpern durch das Zuhören, die Spannungen und die Komplizenschaft des Alltags geknüpft wird.
Dieser Abend richtet sich an Liebhaber des zeitgenössischen Tanzes, die neugierig darauf sind, verschiedene choreografische Sprachen in einem einzigen szenischen Vorschlag zu erkunden. Die Vielfalt der Formate, der Handschriften und der Generationen, die hier zusammenkommen, macht den Abend zu einem anspruchsvollen und zugleich zugänglichen Erlebnis. Zuschauer, die nach einer linearen Erzählung oder einer klassischen narrativen Aufführung suchen, könnten jedoch mit der Abstraktheit einiger Stücke konfrontiert werden.
Zwischen formaler Erforschung und kollektiver Kraft machen diese drei vereinten Werke einen lebendigen Tanz sichtbar, der als Verlängerung unserer Körper, unserer Beziehungen und unserer Zeit gedacht ist.
Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und beruht nicht auf direkter Erfahrung mit der Aufführung.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 4. September 2025 bis 5. September 2025
Standort
Théâtre de la Ville - Les Abbesses
31 Rue des Abbesses
75018 Paris 18
Tarife
€5 - €24
Reservierungen
www.theatredelaville-paris.com



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