Eine hohe Besucherzahl, Top-Spieler am Tisch und bewegende Geschichten rund um die Tische: Die WSOP Circuit Paris sind erfolgreich in der Hauptstadt zurückgekehrt. Vom 1. bis 14. September 2026 im Partouche Pasino Club ausgetragen, endete das Festival mit dem Sieg von Pierre Chevalier in einem Hauptturnier, das 1.282 Teilnehmer verzeichnete. Ein beachtlicher Auftakt für diese neue Adresse an der Avenue de la Grande-Armée.
Über zwei Wochen stand Poker ganz oben nahe dem Arc de Triomphe. Das Partouche Pasino Club empfing die World Series of Poker Circuit, die mobile Variante der weltberühmten Poker-Weltmeisterschaften. Organisiert wurde das Event mit Texapoker und dem PMU Play-Wettbewerb für die Online-Option; bei diesem Treffen wurden dreizehn Ringe vergeben – die ikonischen Trophäen für die Sieger der Circuit-Turniere.
Die Absicht war, Amateurinnen und Amateure sowie erfahrene Spielerinnen und Spieler in einem abwechslungsreichen Programm zusammenzubringen. Die sportliche Bilanz und die Besucherzahlen zeugen von einem gelungenen Vorhaben, bei dem mehrere Turniere die Marke von tausend Anmeldungen überschritten haben.
Ein rekordverdächtiges Hauptturnier und eine eindrucksvolle Siegergeschichte
Das Main Event, sprich das Hauptturnier, bildet die eindrucksvollste Illustration dafür. Bei einem Buy-in von 1 500 € verzeichnete man 1 282 Anmeldungen und eine Preisgeldsumme von über 1,66 Mio. Euro. PokerNews präsentiert diese Resonanz als Rekord für ein Main Event der WSOP Circuit, das in Europa ausgetragen wurde. Das Pariser Festival gewinnt damit eine Aufmerksamkeit, die weit über die französischen Grenzen hinausgeht.
Das Finale krönte Pierre Chevalier zum Sieger mit 260 000 €, vor Hervé Gouzil, der 175 000 € erhielt, und dem Italiener Luca Bernardi mit 123 000 €. Unter den letzten Anwärtern befanden sich auch Davidi Kitai, Tristan Clémençon und Natasha Mercier, bekannte Namen bei den Pokerfans. Doch der Champion verlieh dem Finale eine persönlicher Note: Der Familienvater, gelegentlicher Spieler, erklärte, künftig der Familie mehr Raum geben zu wollen. Eine schöne Geschichte hinter dem wohl prägendsten Sieg der zweiwöchigen Turnierserie.
Schon bei den ersten Turnieren großer Andrang
Der Erfolg beruht auch auf den anderen Turnieren. Zum Auftakt zog der Mini Main Event für 500 € 1.118 Teilnehmer an, wobei Emmanuel Barre mit 76.000 € belohnt wurde. Der Colossus für 300 € verzeichnete 1.403 Einschreibungen, so der vom PMU Play veröffentlichte Zwischenbericht. Thibaut Picard schnappte sich die Siegprämie von 53.000 €. Diese beiden Turniere zeigen die Fähigkeit des Festivals, das Publikum auch bei moderateren Buy-ins als dem Hauptturnier anzusprechen.
Omar Lakhdari, der Mann für den Doppelpack
Eine weitere Figur hat diese Ausgabe besonders geprägt: Omar Lakhdari, der zwei Turniersiege vorweisen kann. Zunächst sicherte er sich das Mystery Bounty mit 500 €, ein Modus, bei dem einige Eliminierungen die Ziehung von Prämien ermöglichen. In diesem Turnier mit 816 Teilnehmern entdeckte er zudem die beiden größten Preise – 50.000 € und 25.000 €, wodurch sich sein Gesamtgewinn auf 119.340 € belief.
Wenige Tage später legte er beim High Roller mit 2.500 € erneut zu – ein Turnier mit noch höherem Buy-in – setzte 110.000 € obendrauf und gewann sich seinen zweiten Bracelet in Paris. Dieser Doppel-Erfolg von Omar Lakhdari wird eine der herausragenden Leistungen des Festivals bleiben.
Champions und abwechslungsreiche Formate über die gesamte zweiwöchige Dauer hinweg
Die Vielseitigkeit des Programms spiegelt sich in den übrigen Ergebnissen wider. Juliane Papazian gewann das Seniors-Turnier und kassierte 28 000 €, Margaux Ponnelle holte das Ladies-Turnier mit 7 350 €, und Kamel Atoui sicherte sich das Omaha-Turnier mit 25 500 €. David Guetta setzte sich im Knockout durch. Der letzte Tag krönte außerdem Carledj Boudaoud im Deepstack, Felipe Gonsalves im Super High Roller und Yves Hallague im Bigstack. Online gewann Raphaël Bsiri den Ring, der bei PMU Play ausgespielt wurde. Ein vollständiger Überblick, der die vielen Facetten dieser Ausgabe widerspiegelt.
Der Partouche Pasino Club bekräftigt seine Ambitionen in Paris
Für den Partouche Pasino Club, der im Mai 2026 eröffnet wurde, markiert diese zweiwöchige Phase einen wichtigen Meilenstein. Mit rund 5 000 m², verteilt auf vier Ebenen, Gastronomiebereichen und einer großzügigen Pokerfläche bietet das Haus die passende Kulisse für ein Event dieser Größenordnung. Die WSOP Circuit-Veranstaltung ließ seine internationalen Ambitionen konkret werden.
Die Avenue de la Grande-Armée hat sich nun eine Anlaufstelle geschaffen, die Spitzen-Events anzieht und eine breite Spielerschaft mobilisiert. Nach diesem erfolgreichen Start etabliert sich das Partouche Pasino Club als Ort, dem man in der Pariser Pokerszene künftig folgen sollte.
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Standort
Partouche Pasino Club
10 Avenue de la Grande Armée
75017 Paris 17
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Empfohlenes Alter
Von 18 bis 99 Jahren
Durchschnittliche Dauer
2 Std.



























