Pacific Rim Uprising ist seit dem 7. Juni 2026 auf Netflix verfügbar. Unter der Regie von Steven S. DeKnight erweitert dieser Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2018 den Konflikt zwischen den Kaiju, gigantischen außerirdischen Kreaturen, und den Jaegers, von Menschen gesteuerten Robotern.
Pacific Rim Uprising
Film | 2018
Verfügbar auf Netflix seit dem 7. Juni 2026
Action, Abenteuer, Science-Fiction | Laufzeit: 1 Std. 51 Min.
Von Steven S. DeKnight
Mit John Boyega, Scott Eastwood, Cailee Spaeny, Rinko Kikuchi, Jing Tian und Charlie Day
Originaltitel: Pacific Rim Uprising
Nationalitäten: Vereinigte Staaten, China
In diesem zweiten Teil war der Krieg gegen die Kaiju nur der Auftakt zu einem viel größeren Angriff auf die Menschheit. John Boyega verkörpert Jake Pentecost, den Sohn von Stacker Pentecost, dem Helden des ersten Films, dessen Opfer dazu beigetragen hatte, die Bedrohung abzuwehren.
Jake hat sein Training zum Jaeger-Piloten aufgegeben und lebt seither am Rande der Gesellschaft, bis eine neue Bedrohung ihn wieder an seinen Platz zwingt. Er schließt sich einer neuen Generation von Piloten im Pan-Pazifik-Verteidigungskorps an, an der Seite von Nate Lambert, gespielt von Scott Eastwood, und Amara Namani, einer jungen Jaeger-Hackerin, gespielt von Cailee Spaeny.
Der Film holt auch Rinko Kikuchi zurück in die Rolle der Mako Mori, während Jing Tian, Burn Gorman, Adria Arjona und Charlie Day das Ensemble vervollständigen. Steven S. DeKnight, bekannt durch Daredevil und Spartacus, übernimmt die Regie von Guillermo del Toro.
Unsere Einschätzung zu Pacific Rim Uprising
In Pacific Rim Uprising wirkt alles darauf angelegt, dem Publikum wieder den einfachen Nervenkitzel eines gigantischen Duells zu schenken: riesige Roboter, außerirdische Kreaturen, Städte, die sich zu Schlachtfeldern verwandeln, und eine Inszenierung, die vor allem nach Größe strebt. Steven S. DeKnights Kinofilm, der am 21. März 2018 in die Kinos kam, setzt das Universum aus Pacific Rim fort und richtet sich an eine neue Generation von Piloten, angeführt von Jake Pentecost, gespielt von John Boyega.
Der Film hält zunächst sein Versprechen auf großartige Effekte und Spektakel. Die Actionszenen sind gut lesbar, großzügig inszeniert und von überzeugenden Spezialeffekten getragen. Wenn die Jaeger in Bewegung geraten, schöpft Pacific Rim Uprising erneut aus dem Reiz der Franchise: das Gefühl von Masse, der Reiz des Aufpralls, die mechanische Fantasie und die spielerische Idee, dass Menschen mit gigantischen Maschinen kooperieren, um einer überlegenen Bedrohung zu widerstehen.
Besonders wirksam zeigt sich das Ergebnis in den Kampfszenen. Der Film präsentiert eine hellere, farbenfrohere Ästhetik als der erste Teil, mit einer glatten, fast jugendlichen Zukunftsvision, die dem Gesamterlebnis unmittelbare Energie verleiht. Diese Tendenz macht das Erlebnis zugänglicher, schneller erfassbar, aber auch weniger rätselhaft. Wo der ursprüngliche Pacific Rim durch Atmosphäre, Gewichtung und eine stark ausgeprägte Welt beeindruckte, setzt diese Fortsetzung mehr auf Tempo, Neuanstoß und visuelle Effizienz.
Genau hier zeigen sich auch seine Grenzen. Die Handlung wirkt etwas wackelig und verliert gelegentlich die dramatische Spannung des ersten Films. Die Konflikte sind klar umrissen, doch ihre Entwicklung überrascht nicht immer und bleibt manchmal hinter der Intensität zurück. Einige Figuren scheinen eher dazu da zu sein, die Handlung voranzutreiben oder die nächste spektakuläre Szene vorzubereiten, ohne ausreichend Entwicklung, um eine bleibende Bindung zu schaffen. Der Film bleibt daher eher in den Kämpfen als in den menschlichen Wegen fesselnd.
Dennoch ist Pacific Rim Uprising mehr als eine Aneinanderreihung digitaler Effekte. Die Erzählung behält eine schlichte, aber ehrliche Dimension rund um Erbe, Selbstvertrauen und kollektive Hoffnung. Jake Pentecost trägt die Last eines heldenhaften Vaters, während die jungen Piloten lernen müssen, ihre Angst in eine gemeinsame Stärke zu verwandeln. Diese Idee der Weitergabe passt gut zum Jaeger-Universum, denn das Piloten erfordert genau diese Verbindung, Synchronisation und Bereitschaft, dem anderen zu vertrauen.
Das Angebot richtet sich daher eher an Zuschauer, die sich einen spektakulären, temporeichen Sci‑Fi‑Blockbuster mit reichlich Kämpfen wünschen. Fans von Riesenrobotern, außerirdischen Monstern und futuristischer Action dürften auf ihre Kosten kommen, besonders wenn sie akzeptieren, dass das Vergnügen des Filmes stärker aus der visuellen Energie denn aus der Feinheit des Erzählten speist. Die Auftritte von John Boyega werden ebenfalls geschätzt, weil sie dem Film eine gewisse Lässigkeit und Vitalität verleihen.
Andererseits könnten jene, die eine ebenso geformte, umfassende und eigenständige Fortsetzung wie beim ersten Pacific Rim erwarten, hier etwas distanzierter bleiben. Der Film richtet sich weniger an Zuschauer, die eine durchgehende, durchdachte Handlung, tiefgründig ausgearbeitete Figuren oder permanente dramatische Spannung suchen. Die Erfahrung bleibt zwar unterhaltsam, verliert aber an Intensität, sobald sie sich von den Kämpfen entfernt und versucht, emotionale Konflikte zu tragen.
Pacific Rim Uprising bleibt damit eine ehrliche und spektakuläre Unterhaltung, getragen von beeindruckenden Actionszenen und gelungenen Spezialeffekten. Weniger markant als sein Vorgänger, behält er dennoch genug Energie, Farben und Optimismus, um Science-Fiction‑Blockbuster‑Fans eine effektive Kinoseh zu bieten.
Pacific Rim Uprising könnte Netflix-Abonnenten interessieren, die auf der Suche nach einem Science-Fiction-Blockbuster sind, der sich um Kämpfe gigantischer Roboter, monströse Kreaturen und spektakuläre Action dreht. Der Film richtet sich weniger an Zuschauer, die eine Fortsetzung bevorzugen, die stärker dem Ton des ersten Pacific Rim von Guillermo del Toro treu bleibt.
Der Trailer zu Pacific Rim Uprising präsentiert die neue Piloten-Generation, die Jaeger sind wieder einsatzbereit und die Kaiju-Bedrohung kehrt weltweit zurück.
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