Spider-Man: No Way Home bei Prime Video und TF1 – Das Multiversum von Tom Holland

Von Julie de Sortiraparis, Nathanaël de Sortiraparis · Aktualisiert am 1. September 2026 um 15:18
Spider-Man: No Way Home ist seit dem 1. September 2026 bei Prime Video verfügbar und läuft am 6. September um 21:10 Uhr auf TF1.

Spider-Man: No Way Home, dritte Folge der von Jon Watts inszenierten Trilogie mit Tom Holland, ist ab dem 1. September 2026 im Prime Video-Abonnement erhältlich. Der Film läuft außerdem auf TF1 am Sonntag, dem 6. September 2026 um 21:10 Uhr, in einer mehrsprachigen Fassung und mit einer Altersempfehlung ab 10 Jahren.

Nach den Ereignissen von Spider-Man: Far From Home ist die Identität von Peter Parker weltweit bekannt. Wegen des Todes von Mysterio und ständig von den Medien verfolgt, gelingt es dem Schüler nicht mehr, Privatleben und Superheldenpflichten zu trennen. MJ, Ned und May tragen ebenfalls die Folgen dieser Enthüllung.

Peter wendet sich an Doctor Strange, dargestellt von Benedict Cumberbatch, damit die Welt seine geheime Identität vergisst. Der Zauber verläuft jedoch nicht wie geplant und destabilisiert die Grenzen des Multiversums. Aus anderen Realitäten tauchen Gegner auf, darunter Dr. Octopus, der Grüne Kobold und Electro.

Der Film vereint mehrere Generationen von Figuren, die mit Spider-Man verbunden sind. Alfred Molina übernimmt erneut die Rolle des Otto Octavius, Willem Dafoe die von Norman Osborn und Jamie Foxx die von Electro. Zendaya, Jacob Batalon, Marisa Tomei, Jon Favreau und Benedict Wong kehren indes zu den im Marvel‑Filmuniversum von Tom Holland etablierten Figuren zurück.

No Way Home schließt die Trilogie ab, die 2017 mit Spider-Man: Homecoming begann und 2019 mit Far From Home fortgesetzt wurde. Das Drehbuch von Chris McKenna und Erik Sommers nutzt das Multiversum, um Peter mit den Folgen seiner Entscheidungen und der Verantwortung, die mit seinen Kräften einhergeht, zu konfrontieren.

Unsere Bewertung zu Spider-Man: No Way Home :

Spider-Man: No Way Home ist ein gut gemachter Actionfilm mit flottem Tempo, der Spider-Man-Fans mit einigen schönen Überraschungen überrascht.

Unser Superheld tritt direkt nach der Enthüllung von Mysteriös Zus...? Nein: nachdem Mysterio seine wahre Identität der ganzen Welt enthüllt hat, wieder. Ihm ist bewusst, dass diese Enthüllung gravierende Folgen für sein Umfeld hat, insbesondere für MJ, Ned und Tante May. Daher wendet sich der junge Held an Doctor Strange, damit dieser einen Gedankentrick-Zauber wirkt, damit die Leute vergessen, dass Spider-Man Peter Parker ist.

Doch Peter Parker bleibt eben Peter Parker — wie man aus früheren Momenten weiß, wenn Konzentration gefragt ist, neigt er zu Sprüchen — und der Zauber läuft natürlich nicht wie geplant! Mehrere Personen, die Peters geheime Identität kennen, strömen aus verschiedenen Multiversen herbei – mit dem einen Ziel: sich mit der Spinne zu messen.

Es ist keine Überraschung, wie im Trailer zu sehen, dass Otto Octavius, alias Doctor Octopus, zurückkehrt. Sony hält den Fans jedoch weitere Easter Eggs und Auftritte bereit, um auch Nostalgiker zufriedenzustellen.

Pendant fast zweieinhalb Stunden trotzen Peter und seine Freunde den Gesetzen der Physik, schwingen von Netz zu Netz und begegnen im Verlauf spektakulärer Kämpfe verschiedenen Gegnern. Man findet den typischen Humor der Superheldenfilme, aber auch mehrere emotionalere Passagen.

Wie andere vor ihm wird Peter Parker an den eigenen Kosten lernen, dass große Macht große Verantwortung mit sich bringt. Ohne das Ende vorwegzunehmen: Ein Superheldenfilm schaut man bis zum Ende des Abspanns.

Kritik verfasst von Nathanaël

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