Downton Abbey III: Der große Abschluss (Originaltitel: Downton Abbey: The Grand Finale) bringt die Familie Crawley und ihre Bediensteten erneut auf die Kinoleinwand, um die Geschichte am Beginn der 1930er Jahre zu einem würdigen Ende zu bringen. Regie führte Simon Curtis, der bereits den zweiten Film inszenierte, während das Drehbuch von Julian Fellowes stammt. Dieser dritte Kinofilm erweitert die Welt der beliebten Serie, nach zwei Vorgängern — der letzte kam 2022 in die Kinos. Nach der Premiere in französischen Kinos am 10. September 2025 erscheint der Film am 8. Januar 2026 auf Video-on-Demand zum Kaufen und Leihen, wie die Verleihinformationen für die digitale Veröffentlichung bestätigen.
Bereits im März 2024 wurde das dritte Kinogelände öffentlich erwähnt, als Imelda Staunton (Maud, Lady Bagshaw) im Gespräch mit BBC Radio 2 von einem „letzten Film“ sprach. Die Produktion bestätigte später die Existenz des Projekts sowie den geplanten Veröffentlichungstermin über offizielle Ankündigungen auf den Franchise-Kanälen, wobei ein weltweiter Start für den 12. September 2025 und der französische Kinostart am 10. September 2025 festgelegt wurden.
Das Phänomen Downton Abbey kehrt zurück auf die große Leinwand, während die Welt sich auf eine neue Dekade zubewegt. Zu Beginn der 1930er Jahre müssen das Anwesen und seine Bewohner mit einer Gesellschaft im Wandel zurechtkommen, in der aristokratische Traditionen, Bräuche und Hierarchien zunehmend in Frage gestellt werden.
Im Laufe der sich kreuzenden Schicksale der Familie Crawley und ihres Personals zeigt der Film, wie die notwendigen Anpassungen stattfinden, um Downton „mit der Zeit“ zu halten. Zwischen Pflichtgefühl, Erbe, Ambitionen und Selbstzweifeln versucht jeder, ein fragile Gleichgewicht zu bewahren — in einer historischen Ära, in der die Überzeugungen von gestern nicht mehr ausreichen.
Unter der Regie von Simon Curtis bringt Downton Abbey III: Das große Finale erneut die bekannten Gesichter der Serie zusammen, darunter Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Michelle Dockery, Laura Carmichael und Imelda Staunton. Neu im Cast ist Simon Russell Beale. Die Dreharbeiten begannen am 13. Mai 2024 und endeten im August 2024 in Großbritannien, vor allem im Norden Yorkshires und im Westen Londons.
Der Film setzt zudem auf eine sorgfältige Produktionsgestaltung, bei der die Kostüme, Kulissen und Drehorte besonders präzise rekonstruiert wurden – inklusive aufwändiger Recherchearbeiten. Besonders hervorzuheben ist die Sequence im Hippodrom, für die eine spezielle Logistik erforderlich war: Echter Jockeys und echte Pferde kamen zum Einsatz, begleitet von einer Multi-Kamera-Installation. Einige Szenen wurden vorher im Studio vorproduziert und anschließend vor Ort zusammengesetzt.
Was das Schreiben betrifft, hat Julian Fellowes die Erzählung mit authentischen kulturellen und sozialen Referenzen der damaligen Zeit verankert, während er gleichzeitig das Erbe der von Merchant Ivory produzierten klassischen Historienfilme würdigt. Die Produktion hat zudem betont, umweltbewusst zu arbeiten, und spricht von der Nutzung von Biokraftstoffen, Elektrofahrzeugen sowie dem Recycling von Dekor- und Kostumelementen.
Am Schnittpunkt von Drama und Historienfilm setzt dieser dritte Teil vor allem auf emotionale Kontinuität und gesellschaftliche Chronik, indem er seine Figuren mit tiefgreifenden politischen und kulturellen Umbrüchen konfrontiert. Das Werk richtet sich vor allem an Fans der Serie und der beiden Vorgängerfilme, kann aber auch Liebhaber historischer Erzählungen begeistern, die die Veränderungen im Vereinigten Königreich im 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt stellen. Julian Fellowes sprach zudem in einem Interview mit dem Daily Mail im Januar 2024 über mögliche Spin-off-Projekte, insbesondere rund um jüngere Charaktere.
Downton Abbey III: Das große Finale Film | 2025
Kinostart: 10. September 2025
Ab dem VoD (Kaufen & Mieten) ab dem 8. Januar 2026
Drama, Historie | Laufzeit: 2h04
Regie: Simon Curtis | Mit Michelle Dockery, Hugh Bonneville, Laura Carmichael, Elizabeth McGovern, Imelda Staunton, Simon Russell Beale
Originaltitel: Downton Abbey: The Grand Finale
Herkunft: Großbritannien
Kritik zu Downton Abbey – Das große Finale:
Was taugt also dieses neue Kapitel von Downton Abbey: Das große Finale? Der Film bricht den Fluch des dritten Teils und bietet ein Werk, das zwar stilistisch an die beiden vorherigen Filme anknüpft, aber dennoch durchgehend eine gleichbleibende Qualität in Erzählweise, Regie und Darstellern beweist – alles stimmig und auf hohem Niveau.
Was das Ensemble angeht: Es ist nach wie vor eine Freude, die Schauspieler aus Serie und den ersten Filmen wiederzusehen, die Chemie stimmt einfach. Besonders hervorzuheben ist Edith (Laura Carmichael), die endlich die Rolle bekommt, die ihr zusteht – eine starke, einflussreiche Frau, die ihrer Familie in entscheidenden Momenten zur Seite steht, stets im Rahmen der britischen Etikette. Ein würdiges Andenken gibt es auch an Maggie Smith, die vor einigen Monaten verstorben ist.
Was die Handlung betrifft, so bietet der Film ein Ende, das den Erwartungen entspricht – eine Geschichte, die sich angenehm vom Serien-Kosmos und den vorherigen Filmen abhebt, mit innovativen Themen, die damals noch tabu waren, aber heute immer noch relevant sind. Es ist solide gemacht, ohne aufdringlich zu wirken… Die britische Etikette halt.
In Sachen Bildgestaltung überzeugt der Film ebenfalls auf ganzer Linie – man merkt die Liebe zum Detail. Die Serie ist bekannt für ihren feinen Humor, der hier ebenfalls gut zur Geltung kommt: treffend platziert, immer zur richtigen Zeit, ohne in flache Komik abzurutschen (wichtig zur Erinnerung: Es ist kein Komödienfilm).
Fazit: Downton Abbey – Das große Finale ist ein äußerst gelungenes Abschiedswerk, ohne Schnörkel und genau das, was man sich vorgestellt hat. Ein Muss – unbedingt ansehen!
Mit Downton Abbey III: Das große Finale lenkt die Saga den Blick in die 1930er Jahre und schließt den Kino-Zyklus, der nach der Serie begann, ab. Dabei gelingt es, das Gleichgewicht zwischen Familienchronik, den Spannungen im Dienstpersonal und dem historischen Hintergrund zu wahren. Dank der Verfügbarkeit zum Kauf und zur Miete auf VOD können Fans dieses Finale auch abseits der Kinosäle erleben – eine passende Ergänzung zur französischen Kinopräsentation.
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