Unter der Regie von Doug Liman und geschrieben von Tony Gilroy sowie William Blake Herron bringt Die Bourne Identität mit Matt Damon, Franka Potente und Chris Cooper spannende Agenten-Geschichte auf die Leinwand. Der im Jahr 2002 erschienene Spionage-Thriller basiert auf dem Roman von Robert Ludlum (1980) und startet die berühmte Bourne-Reihe. Ab dem 1. Januar 2026 ist der Film auf Disney+ verfügbar.
An der Adriaküste rettet ein Fischerboot einen schwer verletzten Mann aus dem Wasser – er wurde mit mehreren Schüssen getroffen, ist aber noch am Leben. Als er erwacht, hat er kein Gedächtnis: weder seinen Namen, noch seine Vergangenheit oder den Grund, warum ihn jemand hätte ausschalten wollen. Ein einziger Hinweis bleibt – verborgen in seinem Körper: eine kleine Kapsel mit einer Schweizer Kontonummer.
In Zürich öffnet eine unbekannte Person einen Safe und entdeckt eine Aktentasche mit Bargeld, einer Waffe und mehreren Pässen, darunter einer auf den Namen Jason Bourne. Bald erkennt er, dass er verfolgt wird, und seine Reaktionen verraten eine außergewöhnliche Ausbildung. Darauf folgt eine Flucht quer durch Europa, bei der die Suche nach der eigenen Identität mit einem Wettlauf gegen eine geheime Organisation verschmilzt, die alles daran setzt, ihn an der Aufarbeitung seiner Vergangenheit zu hindern, ohne die letzten Geheimnisse der Handlung zu verraten.
Produziert von Universal Pictures, wird der Film häufig als das Comeback des Action-Thrillers der 2000er Jahre betrachtet – geprägt durch einen körperlicheren und realistischeren Ansatz des Spionagegenres. Diese Ausrichtung führte jedoch zu deutlich spürbaren Spannungen zwischen Regisseur Doug Liman (unterstützt von Matt Damon) und dem Studio, das ursprünglich einen klassischeren und spektakuläreren Film gewünscht hatte. Mehrere Szenen wurden neu bearbeitet, und auch die Inszenierungsentscheidungen – insbesondere das als zu nüchtern empfundene Ende – führten zu hitzigen Diskussionen während der Produktion.
Die Dreharbeiten führten durch verschiedene europäische Kulissen, wobei Paris eine zentrale Rolle spielte. Auch Prag wurde als Ersatz für Zürich genutzt, um einige Außenszenen aufzunehmen, da diese fotografisch ansprechender wirkten. In puncto Vorbereitung trainierte Matt Damon intensiv – mit Boxtraining, Waffenkunde und Kampfsportarten – vor allem im Kali, einer philippinischen Kampfkunst, die damals im Kino kaum gezeigt wurde. Ziel war es, Jason Bourne eine markante und glaubwürdige Kampfstil-Gestik zu verleihen.
Mit seinem spannungsgeladenen Ton und straffen Erzählstil richtet sich Die Bourne Identität an Fans von Geschichten um verlorene Identität und zeitgenössische Spionage-Thriller. Der Film verbindet Nervenkitzel, Verfolgungsjagden und Action, um einen Charakter auf seinem Weg der Selbstfindung zu begleiten – weniger im Glamour-Setting des klassischen Spionagefilms, sondern vielmehr auf dem Realitätsdossier. Gleichzeitig bietet er einen klaren Einstieg in das Universum Jason Bourne, bevor die Franchise ihre große Expansion erlebte.
Das Gedächtnis des Körpers
Film | 2002
Kinostart: 25. September 2002
Ab Netflix am 1. Januar 2026
Action, Spionage, Thriller | Laufzeit: 1h58
Regie: Doug Liman | Mit Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper
Originaltitel: The Bourne Identity
Herkunft: USA
Der erste Teil einer Saga, die den modernen Actionkino maßgeblich geprägt hat, Die Bourne Identität, verbindet eine spannende Identitätsgeschichte mit einer pulsierenden Inszenierung. Dabei legt der Film Wert auf klare Konflikte und physische Action. Mit seinem Erscheinen auf Disney+ bietet sich die Gelegenheit, einen Schlüsselfilm neu zu entdecken – eine Grenzgängerin zwischen paranoider Spannung und realistischem Action-Design.
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