Connemara: Das Drama von Alex Lutz jetzt auf Canal+ zu sehen

Von Julie de Sortiraparis · Aktualisiert am 16. März 2026 um 16:02
Basierend auf dem Roman von Nicolas Mathieu zeigt Alex Lutz in Connemara mit Mélanie Thierry und Bastien Bouillon eine packende Geschichte, die am 24. März 2026 um 21:10 Uhr auf Canal+ ausgestrahlt wird.

Basierend auf dem Roman von Nicolas Mathieu ist Connemara ein französisches Drama unter der Regie von Alex Lutz. Mit dabei sind Mélanie Thierry, Bastien Bouillon und Jacques Gamblin. Der Film wurde im Rahmen der Cannes Première-Sektion beim Festival de Cannes 2025 vorgestellt und kam am 10. September 2025 in die Kinos. Nach seinem Festival- und Kinastart ist der Film am Dienstag, den 24. März 2026, um 21:10 Uhr auf Canal+ zu sehen.

Hélène, aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, hat die Vosges längst hinter sich gelassen, um anderswo ihr Leben aufzubauen. Mit Anfang Vierzig trifft sie ein plötzlicher Burnout, der sie dazu bringt, in ihre Heimatregion zwischen Nancy und Épinal zurückzukehren – diesmal mit ihrer Familie. Was zunächst wie eine Chance zur Neuanfang erscheint, wird für sie zu einer Rückkehr in ein vertrautes, aber auch herausforderndes soziales und persönliches Umfeld, von dem sie sich einst gelöst hatte.

Eines Abends trifft sie auf dem Parkplatz eines Franchise-Restaurants Christophe Marchal wieder, einen früheren Eishockeyspieler, den sie in der Highschool bewundert hat. Dieses Treffen entfacht eine alte Anziehungskraft und führt zu einer Liaison zwischen zwei Menschen, die durch die Jahre, soziale Wege und Lebensentscheidungen getrennt wurden. Ohne dramatische Effekthascherei zeigt der Film die Möglichkeit einer späten Liebe, die auf die Prüfungen sozialer Zugehörigkeiten, Erinnerungen und Illusionen gestellt wird.

Der Trailer zu Connemara

Connemara

Mit Connemara setzt Alex Lutz sein Augenmerk auf persönliche Geschichten und Charaktere, die von tiefgreifenden Widersprüchen geprägt sind. Der Film basiert auf dem Roman von Nicolas Mathieu, der 2022 veröffentlicht wurde, nachdem der Regisseur das Werk des Schriftstellers intensiv erkundet hatte. Gemeinsam mit seiner Co-Drehbuchautorin Amélia Guyader erzählt er diesmal aus Helènes Perspektive und strukturiert die Handlung um ihren Lebensweg, ihre Rückkehr in die Provinz und eine Beziehung, die das fragile Gleichgewicht, das sie noch aufbaute, zu erschüttern droht.

Die Dreharbeiten fanden zwischen Nancy und Épinal statt und zeichnen sich durch eine bewusste Verbundenheit mit den Landschaften und Materialien des Großherzogtums aus. Die Kameraarbeit von Éponine Momenceau, die bei den Cannes 2025 mit dem CST-Preis für die Nachwuchstechnikerin ausgezeichnet wurde, setzt auf eine sinnliche Herangehensweise, die sich auf die Körper, Texturen und Spuren der Vergangenheit konzentriert. Erinnerungen tauchen hier in Fragmenten auf, wie plötzliche Gedächtnisbrüche, anstatt durch demonstrative Flashbacks erzählt zu werden. Diese Wahl verleiht dem Film eine Atmosphäre, die zugleich sinnlich, melancholisch und sozial gefärbt ist.

Mit seinem Tempo und seiner Thematik richtet sich Connemara an Zuschauer, die sich für emotionale Dramen interessieren, die in der heutigen französischen Realität verankert sind. Der Film wird auch Leser von Nicolas Mathieu ansprechen sowie Liebhaber literarischer Adaptionen, die soziale Brüche erkunden, ohne sie zu simplifizieren. In einem ähnlichen Kontext lassen sich Werke finden, in denen Liebesgeschichten ebenso als Spiegel gesellschaftlicher Klassen, Herkunft und Territorien dienen.

Connemara
Film | 2025
Kinostart: 10. September 2025
TV-Premiere: auf Canal+ am Dienstag, den 24. März 2026, um 21:10 Uhr
Drama | Laufzeit: 1h55
Von Alex Lutz | Mit Mélanie Thierry, Bastien Bouillon, Jacques Gamblin
Originaltitel: Connemara
Herkunft: Frankreich

Connemara

Wenn eine Liebe durch Zeit, soziale Geografie und Lebensentscheidungen erschwert wird, bietet Connemara eher ein Porträt von Figuren, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden, als eine klassische Romanze. Alex Lutz inszeniert darin ein Randgebiet Frankreichs ohne Klischees – ein Land, das auf Empfindungen, erschöpfte Körper, leise Hoffnungen und die Spannungen zwischen sozialem Aufstieg und Treue zur Herkunft fokussiert.

Les cinéphiles appréciant ce genre de récit pourront également se pencher sur Les Choses qu’on dit, les choses qu’on fait d’Emmanuel Mouret, pour sa finesse dans l’observation des émotions adultes, ou découvrir La Fille au bracelet de Stéphane Demoustier, un autre film français moderne où silences, milieux sociaux et non-dits jouent un rôle central dans la sculpture des relations entre les personnages.

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Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Am 24. März 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
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